Lugner: ORF-Einladungspolitik ist indiskutabel

Wien (OTS) - Abgesehen davon, dass der Gebührensender ORF sich anmaßt, Präsidentschaftskandidaten unterschiedlich zu behandeln, kritisiert Ing.Richard Lugner auch die Vorgehensweise des öffentlich-rechtlichen Senders, um zu ihren „Ergebnissen" zu kommen. Bereits bei der Wienwahl vergangenen Oktober habe das Meinungsforschungsinstitut SORA bewiesen, wie realitätsfremd ihre Meinungsalchemisten tatsächlich sind:“Demokratiepolitisch ist es ein Schlag ins Gesicht. Nicht nur für mich, sondern für jeden GIS-Zahler in diesem Land“, so Lugner.

Deshalb fordert der Baumeister die sendeverantwortlichen Gremien auf, ihre Entscheidung zu überdenken:“Es geht hier nicht um Sendezeit, sondern um die Chance, meine Anliegen als zukünftiger Präsident in den Zweiergesprächen zu argumentieren“, führt Lugner aus.

Erfreut zeigt sich der Baumeister jedoch von der Einladungspolitik der österreichischen Privatsender, die keinen Unterschied zwischen Parteikandidaten und dem unabhängigen Lugner machen:“In Österreich finden wir inzwischen eine Situation vor, in denen Privatsender eher dazu bereit sind, ihren öffentlichen Auftrag zu erfüllen, als gebührenfinanzierte Anstalten“, schließt Lugner, der damit eine Debatte über die Notwendig von GIS-Gebühren als akut betrachtet.

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