Wien begrüßt Mittelfreigabe für Flüchtlingskinder in Schulen

Wien (OTS) - Wien begrüßt, dass das Finanzministerium nun endlich die dringend benötigten Mittel für die schulische Betreuung von Flüchtlingskindern freigegeben hat. „Heute ist ein guter Tag für Wiens Schulen. Denn nun ist endlich gesichert, dass alle Sprachfördermaßnahmen, mit denen Wien in den vergangenen Monaten bereits in Vorlage getreten ist, auch tatsächlich vom Bund abgegolten werden. Mit der ebenfalls verkündeten Freigabe der Mittel für die Bildung von mobilen interkulturellen Teams können wir auch die LehrerInnen in ihrer tagtäglichen Kommunikation mit den Eltern unterstützen“, stellen die Wiener Bildungsstadträtin Sandra Frauenberger und der Amtsführende Stadtschulratspräsident Jürgen Czernohorszky fest.

Sie kritisieren zugleich jedoch, dass die Freigabe der Gelder zu lange gedauert habe. Diese sei ein negatives Lehrstück für den oft mühsamen Schritt von der politischen Ankündigung zur konkreten Realisierung: „Dass der Finanzminister im Herbst Mittel zusagt, im Jänner diese Zusage wiederholt und dann noch zwei Monate braucht, um die Gelder auch wirklich freizugeben, ist hinterfragenswert und darf sich in dieser Weise nicht mehr wiederholen. Hier geht es um Kinder und ihre bestmögliche schulische Betreuung, das muss auch der Finanzminister verstehen.“

Abschließend halten Frauenberger und Czernohorszky fest, dass die bedarfsorientierte Verteilung der Mittel aus dem sogenannten „Integrationstopf“ Vorbildfunktion für eine auch in anderen Bereichen indexbasierte Ressourcenverteilung haben sollte und bestärken Bildungsministerin Heinisch-Hosek in ihrer Forderung: „Die nun vorgenommene Aufteilung der Gelder basiert auf der tatsächlichen Zahl der beschulten Flüchtlingskinder und somit den legitimen Bedürfnissen der Länder. Dieser Ansatz muss sich auch in den Verhandlungen zum Finanzausgleich widerspiegeln. Die besonderen Herausforderungen, mit denen das Schulwesen in Wien als einzige Großstadt in Österreich konfrontiert ist, muss mit einer besseren Ressourcenausstattung bedacht werden.“ (Schluss)

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