Oberhauser: Verbot von Wildtier-Kaufbörsen ab 1. April

Katzenkastration auch für Katzen in bäuerlicher Haltung

Wien (OTS) - Tierschutzministerin Sabine Oberhauser hat wichtige Verbesserungen für den Tierschutz erreicht. Kaufbörsen mit Wildtieren, wie beispielsweise Schlangen, Spinnen, Papageien, etc., sind ab 1. April verboten und Katzen in bäuerlicher Haltung unterliegen künftig ebenfalls der Kastrationspflicht. ****

Uninformierten Spontankäufe hintanhalten

Das Verbot von Wildtierbörsen dient dem Schutz der Tiere, da es dadurch zu weniger Spontankäufen kommt. „Der Kauf eines Tieres will gut überlegt sein. Tierhalterinnen und -halter haben eine Verantwortung gegenüber ihren tierischen Mitbewohnern. Kaufbörsen regen zu Spontankäufen an und uninformierte Spontankäufe führen zwangsläufig zu mehr Tierleid, da sich die Käuferinnen und Käufer oft nicht über die Haltungsbedingungen informieren. Daher werden die Wildtierbörsen nun verboten“, erklärt die Tierschutzministerin. Weiterhin erlaubt bleibt natürlich der Kauf von Wildtieren in Tier-und Zoofachhandlungen, wo man sich ausführlich über die Bedürfnisse der Tiere beraten lassen kann, sowie der Tausch bei Tauschbörsen.

Unkontrollierte Vermehrung von Katzen eindämmen

In der Vergangenheit ist es zu Missverständnissen bei der Pflicht der Kastration von Katzen gekommen. Bisher war geregelt, dass jedes Tier kastriert werden muss, wenn es sich auch draußen aufhält. Ausgenommen waren reine Wohnungskatzen, Katzen, die zur Zucht verwendet werden, sowie Katzen „in bäuerlicher Haltung“. Der Begriff „bäuerliche Haltung“ wird nun gestrichen, so dass nur noch Wohnungskatzen und Zuchtkatzen von der Kastrationspflicht ausgenommen sind. „Mit dieser Klärung tragen wir dazu bei, unnötiges Tierleid zu verhindern. Zahlreiche Katzenjunge landen in einem Tierheim oder werden schlimmstenfalls sogar getötet, weil sich freilaufende Katzen unkontrolliert paaren und die Besitzerinnen und Besitzer dann nicht wissen, was sie mit den Jungtieren machen sollen. Mit der Kastrationspflicht für alle freilaufenden Katzen wollen wir solche Fälle künftig verhindern“, so Oberhauser. (Schluss)

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