Terror in Brüssel – LH Kaiser: Antwort auf Gewalt muss Solidarität sein

Appell: Geheimdienste müssen Informationen teilen - Verbindungsbüro Kärnten trifft Sicherheitsmaßnahmen - Geplante Schulbesuche und Schülerpraktika werden verschoben

Klagenfurt (OTS/LPD) - Fassungslos aber entschlossen zeigt sich Kärntens Landeshauptmann Peter Kaiser nach den gestrigen Terroranschlägen in Brüssel. "Dass alle Sicherheitsmaßnahmen zu intensivieren sind, versteht sich von selbst. Es muss alles getan werden, um Attentäter und Komplizen zu finden und weitere feige, hinterhältige Mordanschläge zu verhindern”, so Kaiser. Dazu gehöre es natürlich auch, dass die Geheimdienste der Staaten Hand in Hand zusammenarbeiten. "Es ist völlig unverständlich und unverantwortlich, dass die Geheimdienste ihre Informationen zur Bekämpfung des Terrors nicht miteinander teilen und damit einen wirksameren Schutz der Menschen verunmöglichen”, so Kaiser bezugnehmend auf heutige Medienberichte.

Der Landeshauptmann warnt davor, in die Falle von Terrorbanden wie dem Islamischen Staat zu gehen, indem man auf die Gewalt mit noch mehr Gewalt und mit Isolation reagiert. "Unsere Antwort muss Solidarität sein. Europa muss zusammenrücken und geschlossen auftreten. Sich jetzt zurückzuziehen, würde bedeuten, dass die Terroristen ihr Ziel erreichen.” Vorsicht sei natürlich geboten. "Trotzdem müssen wir gerade jetzt unsere Werte wie Freiheit, Demokratie, Offenheit vertreten und verteidigen.”

Deswegen werde auch die Arbeit des Kärntner Verbindungsbüros selbstverständlich fortgesetzt. Bis nach Ostern arbeiten die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen von zu Hause aus, danach wird der Bürobetrieb wieder aufgenommen und die Arbeit für Kärnten in Brüssel intensiv fortgesetzt. Geplante Schülerpraktika und Schulbesuchsgruppen werden aus Sicherheitsgründen auf einen späteren Termin verschoben.

"Das haben wir gemeinsam mit der Leiterin des VBB, Martina Rattinger, in einem heutigen Gespräch festgelegt”, so Kaiser. Der Landeshauptmann wird am 6. und 7. April auch selbst an der in Brüssel stattfindenden Sitzung des Auschusses der Regionen teilnehmen, sollte diese planmäßig stattfinden. “Es ist für mich eine Frage der Haltung, nicht klein beizugeben und dem Terror die Stirn zu bieten!”

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