Schmid: Strache missbraucht Terror in Brüssel für FPÖ-Propaganda

Flüchtlinge flüchten, Terroristen terrorisieren – Schutzsuchende in die Nähe von Terror zu rücken, ist untragbar

Wien (OTS/SK) - Auf seiner Facebook-Seite schreibt FPÖ-Chef Strache anlässlich der Terroranschläge in Brüssel unter anderem, man solle „Islamistennester“ endlich „ausräuchern“. Für SPÖ-Bundesgeschäftsführer Gerhard Schmid geht diese Diktion entschieden zu weit. „Es ist nicht nur höchst problematisch, sondern geradezu widerwärtig, das unsagbare Leid durch diese barbarischen Terrorakte für politische Propaganda im Allgemeinen und für derart hetzerische Äußerungen im Besonderen zu instrumentalisieren. Menschen, die vor Krieg und Terror fliehen, in die Nähe von Terrorismus zu rücken, ist an Schamlosigkeit nicht zu überbieten. Flüchtlinge flüchten, Terroristen terrorisieren und verbreiten Tod und Angst“, betont Schmid am Mittwoch im Gespräch mit dem SPÖ-Pressedienst. ****

Strache versuche, auf seiner Facebook-Seite durch Postings immer wieder einen Zusammenhang zwischen Schutzsuchenden und Terroristen herzustellen. „Das ist untragbar, der FPÖ-Chef muss diese dreiste Hetzkampagne umgehend beenden“, so Schmid, für den klar ist, dass Terrorismus mit allen zu Verfügung stehenden rechtsstaatlichen Mitteln konsequent verfolgt und bekämpft werden muss. Gleichzeitig müsse die Politik europaweit und in Österreich alles daran setzen, Radikalisierung und Extremismus den Nährboden zu entziehen. (Schluss) mo/up

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