Bundeskanzler Faymann: "Wir werden dem Terror und der Bedrohung nicht nachgeben"

Pressestatement zu den Terroranschlägen in Brüssel

Wien (OTS) - "Im Namen der Bundesregierung und in meinem Namen drücke ich den Menschen Belgiens und Brüssels unser tiefes Mitgefühl in diesen schwierigen Stunden aus. Heute ist der Tag der Trauer, heute sind unsere Herzen und Gedanken bei den Menschen in Brüssel, bei den Familien der Opfer, bei ihren Freunden und in einer Stadt, die auch als Zentrum Europas angegriffen wurde", sagte Bundeskanzler Werner Faymann heute, Dienstag, in einem Pressestatement zu den Anschlägen von Brüssel.

"Jetzt ist es wichtig, dass wir die richtigen Antworten geben. Wir brauchen Einigkeit in Europa, um alles zu tun, um diesen Terrorismus, der eine blutige Spur durch Europa zieht, zu bekämpfen. Wir dürfen nichts unversucht lassen, um Attentate zu verhindern und damit Menschenleben zu retten. Aber gleichzeitig müssen wir klar machen:
Wir werden dem Terror und der Bedrohung nicht nachgeben, wir werden unsere Werte und unsere Lebensweise nicht aufgeben. Wir werden Toleranz und Menschlichkeit, Demokratie und Solidarität nicht von feigen Taten erschüttern lassen", so Faymann. In Österreich seien die Sicherheitsvorkehrungen verstärkt, Krisenstäbe eingerichtet und Maßnahmen getroffen worden, um entsprechend reagieren zu können.

"Europa steht nun gemeinsam Seite an Seite. Die österreichische Regierung wird Belgien jede Unterstützung zukommen lassen, die erforderlich ist. Denn gerade jetzt wird Europa stärker zusammenrücken. Wir brauchen die Solidarität in Europa. Wir müssen den Zusammenhalt stärken, um sowohl auf der Ebene der Einsatzkräfte, bei der Aufklärung und Prävention, aber auch auf gesellschaftspolitischer Ebene richtig und gemeinsam zu agieren", sagte der Bundeskanzler abschließend.

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