Schieder zum Tod von Rudolf Sarközi: „Unbeugsamer Kämpfer gegen Intoleranz und für Gleichstellung der Roma und Sinti“

Saalfelden (OTS/SK) - Betroffen über den Tod von Rudolf Sarközi zeigt sich SPÖ-Klubobmann Andreas Schieder. Der SPÖ-Klubobmann würdigt die „unermüdliche Arbeit“ des Vorsitzenden des Volksgruppenbeirates der Roma und Obmann des Kulturvereins Österreichischer Roma für die Volksgruppe: „Er war ein unbeugsamer Kämpfer gegen Intoleranz, für die Gleichstellung der Roma und er hat sein Leben und seine Arbeit dem Ziel gewidmet, Diskriminierungen abzubauen und die Lebensbedingungen der Roma und Sinti zu verbessern!“ Einer seiner wichtigsten politischen Erfolge war die rechtliche Gleichstellung der Roma mit anderen Volksgruppen 1993. ****

Sarközis Leben war geprägt von den Erfahrungen der Roma und Sinti mit Verfolgung, Mord und Vernichtung durch die Nazis und den schwierigen Bedingungen der Volksgruppe auch in der Nachkriegszeit. Zu den schlimmsten Momenten seines Lebens gehörte wohl auch der Terroranschlag in Oberwart, bei dem vier junge Roma getötet wurden. In Folge dieses feigen Attentats initiierte Sarközi einen Bildungsfonds, der die soziale Situation der Roma-Familien im Burgenland entscheidend verbesserte. „Auch wenn Diskriminierungen leider noch immer Lebensrealität dieser Volksgruppe sind – Österreich verdankt Rudolf Sarközi stetige Bewusstseinsbildung für die Anliegen der Roma und konkrete Initiativen zur Verbesserung von Bildungschancen und sozialer Chancengleichheit.“ (Schluss) sc/ah

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