Mitterlehner beim Bundesbauernrat: Bauernbund ist konstante Kraft, ÖVP ist starker Partner der Landwirtschaft

Bäuerinnen-Manifest ebnet Weg in innovative Agrar- Zukunft - Dürreausfallversicherung aus Katastrophenfonds gesichert - Andreas Khol ist bester Bundespräsidentschaftskandidat

Salzburg, 12. März 2016 (ÖVP-PD) "Der Bauernbund ist eine wichtige konstante Kraft in unserer Volkspartei. Wenn wir den Bauernbund nicht hätten, würde uns Vieles fehlen - danke für
die gute Zusammenarbeit, auf die wir in der Partei immer
zählen können", sagt ÖVP-Bundesparteiobmann Vizekanzler
Reinhold Mitterlehner beim heutigen Bundesbauernrat in
Salzburg. Der ländliche Raum stehe für die Verbindung von Tradition und Zukunft. Gerade das Manifest der Bäuerinnen, das
von sieben Landesbäuerinnen eingebracht und vorgestellt wurde, verdeutliche die zukunftsorientierte Rolle des Bauernbundes.
"Was mich besonders beeindruckt hat - in keinem der sieben Statements wurde die oft erwähnte 'schlechte Stimmung'
skizziert, sondern eine differenziert Auseinandersetzung mit aktuellen Herausforderungen vorgelebt. Ihr steht alle für Veränderung, die von einem selber ausgehen muss und für Eigenverantwortung. Ein Wert, der in der ÖVP immer groß geschrieben wird", so Mitterlehner. Es brauche eine "Veränderungsbereitschaft", um in Österreich weiterzukommen.
"Dazu müssen wir selber beginnen und andere als Partner
finden", sagt Mitterlehner und verweist auf die aktuelle Rolle
der Volkspartei: "Wir haben 25 Prozent, sollen aber 100
Prozent der Anforderungen lösen. Fazit: Wir müssen stärker werden!" ****

Angesichts des derzeitigen Budgetvollzuges sei der
finanzielle Spielraum kleiner geworden. "Aber wir tun, was wir können, um für Euch die richtigen Entscheidungen umzusetzen",
so Mitterlehner und betont, dass die Dürreversicherung für Landwirte gesichert sei. "Der Finanzminister hat zugesichert,
dass die Dürreversicherung aus dem Katastrophenfonds kommen
wird. Diese Garantie kann ich geben." Auch beim Thema Nachfolgetarife bei Biogasanlagen hat Wirtschaftsminister Mitterlehner gemeinsam mit Landwirtschaftsminister Rupprechter bereits eine fertige Lösung auf den Tisch gelegt - "jetzt muss SPÖ-Minister Stöger nur noch unterschreiben". "Wer sonst,
außer die ÖVP ist der Partner der Landwirtschaft - die SPÖ?
Hier sage ich klar: Wir brauchen mehr Mumm und weniger Muhm!", verdeutlicht Mitterlehner. Die Freiheitlichen seien zwar landwirtschaftlich aktiv, wenn es allerdings um Erntehelfer
gehe, ende die Unterstützung für die Bauern. Von grüner Seite komme zwar das rhetorische Bekenntnis zu Bio und Vegan - "aber
nur mit Verboten und neuen Vorschriften kommen wir auch nicht weiter". Die Landwirtschaft habe nur in der Volkspartei einen starken Partner.

"Auch unser Bundespräsidentschaftskandidat Andreas Khol ist
der einzige der Kandidaten, der ein Verständnis für die Landwirtschaft mitbringt. Seine Familie hat eine hundert Jahre zurückgehende Geschichte im bäuerlichen Bereich. Er kennt sich aus", betont ÖVP-Bundesparteiobmann Mitterlehner. Hingegen
kenne SPÖ-Vertreter Rudolf Hundstorfer mit 40 Jahren als Gemeindebediensteter in Wien die Anliegen der Bauern nicht.
Irmgard Griss sei zwar eine gute Juristin, habe allerdings
keine politische Erfahrung. "Wenn es eng wird, brauchen wir
nicht jemanden, der zurücktritt, sondern der vortritt",
verweist Mitterlehner auf die Äußerung von Griss, dass sie von ihrem Amt zurücktreten würde, sollten Widerstände kommen. Auch Alexander Van der Bellen sei bisher nur mit fragwürdigem demokratiepolitischen Ansichten aufgefallen. "Er will so lange wählen lassen, bis ihm das Ergebnis passt. Was wir aber
brauchen, ist ein Verfassungsexperte mit viel Erfahrung. Das
ist nur Andreas Khol. Mit ihm haben wir den besten Kandidaten
für das Amt des Bundespräsidenten", bekräftigt Mitterlehner.
"Wir wollen Österreich stärken und führend mitgestalten. Das schaffen wir nur gemeinsam", schließt Reinhold Mitterlehner.

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