VP-Schwarz zum Weltfrauentag: Stadtregierung muss im Sinne der Wienerinnen tätig werden

Endlich konkrete Taten statt weiterer Worte - Frauenbudget stagniert seit Jahren – Maßnahmenkatalog für den beruflichen Wiedereinstieg gefordert

Wien (OTS) - "Obwohl sich Wien sehr oft gerne als Stadt für Frauen tituliert, ist man von diesem Ziel leider weit entfernt. Das Frauenbudget stagniert seit Jahren und beträgt lediglich knapp über 8 Millionen Euro. Angesichts eines Budgetgesamtvolumens von über 13 Milliarden Euro ein äußerst geringer Wert, der einer Geringschätzung den Frauen gegenüber gleichkommt", so ÖVP Wien Frauensprecherin Gemeinderätin Sabine Schwarz anlässlich des heutigen Weltfrauentages und weiter: "Gerade für die Anliegen von Frauen in Wien gibt es mehr als genug zu tun. Hier braucht es die richtige Prioritätensetzung und endlich Taten statt weiterer Worte seitens der rot-grünen Stadtregierung."

Bereits seit Jahren fordert die ÖVP Wien verstärkte Maßnahmen seitens der Stadt Wien um die Rahmenbedingungen für Frauen zu verbessern. In Wien steigt bekanntlich die Arbeitslosenquote, vor allem auch unter Frauen. Zwei Drittel der Arbeit suchenden Frauen in der Bundeshauptstadt haben keinen Schulabschluss. Eine Verbesserung der Qualifikation ist daher das Gebot der Stunde. Vor allem braucht es flexible und ausreichende Kinderbetreuungsangebote, natürlich unter der Einhaltung der Qualität. Und auch bei der Nachmittagsbetreuung gibt es enormen Nachholbedarf, derzeit haben nur ein Drittel der Wiener Pflichtschüler/innen die Möglichkeit auf Nachmittagsbetreuung. Das würde eine Entlastung der berufstätigen Mütter bedeuten. Denn in Wien sind drei Viertel der Mütter berufstätig. "Es braucht daher einen umfassenden Wiener Maßnahmenkatalog, um den Wiedereinstieg von Frauen in Wien wirkungsvoll zu unterstützen", so Schwarz weiter.

Auch im Zusammenhang mit dem Thema Gewalt an Frauen müssen konkrete Taten gesetzt werden um den betroffenen Frauen zu helfen. In Wien gibt es hinsichtlich eines fünften Frauenhauses, das zweifellos notwendig ist, großen Nachholbedarf. "Es kann nicht sein, dass schutzsuchende Frauen mangels Plätzen abgewiesen werden", so die Frauensprecherin.

"Gerade der Weltfrauentag sollte die rot-grüne Stadtregierung daran erinnern, dass in Wien puncto Frauenförderung großer Handlungsbedarf besteht und man endlich aktiv werden muss", so Schwarz weiter und abschließend: "Unser Zugang ist in Zusammenhang mit der Frauenpolitik kein anderer als zum täglichen Leben. Füreinander und miteinander ist besser als gegeneinander. Und das auf Augenhöhe. Denn dass ohne uns Frauen nichts mehr geht, das wissen längst alle", so Schwarz abschließend.

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