Präsidentin Hammerschmid für Beibehaltung der Medizinerquote

uniko plädiert für Verlängerung des Moratoriums

Wien (OTS) - Mit Entschiedenheit wendet sich die Präsidentin der Universitätenkonferenz (uniko), Sonja Hammerschmid, gegen irreführende Interpretationen ihrer Aussagen in einer Tageszeitung. Anders als im Titel unterstellt, wonach die „Ausländerquote bei Medizin nicht gerechtfertigt“ sei, hat Hammerschmid wörtlich – und korrekt zitiert – erklärt: „Ich würde dafür plädieren, die Quote zu behalten. Hilfreich wäre es nicht, wenn sie fällt.“

Die uniko-Präsidentin stellt bei der Gelegenheit klar: Es komme ihr darauf an aufzuzeigen, dass der Ärztemangel und die Abwanderung der Medizin-Absolventen und -Absolventinnen von Rahmenbedingungen abhängen, welche die Universitäten nicht beeinflussen können, nämlich die attraktiveren Arbeitsbedingungen im Ausland. Daher ihr Appell, einerseits auf europäischer Ebene alles daran zu setzen, das Moratorium zu verlängern und anderseits ihre klare Forderung nach zusätzlichen Maßnahmen in Österreich: „Wir müssen die Rahmenbedingungen ändern.“

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