Schmid zu Mitterlehner: Flexibilisierung der 15-Prozent-Begrenzung für gemeinsame Schule wäre nur zu begrüßen

Jetzt gemeinsamen Antrag und freie Entscheidung der Bundesländer über die Größe der Modellregionen

Wien (OTS/SK) - SPÖ-Bundesgeschäftsführer Gerhard Schmid ist hoch erfreut über das Einlenken von ÖVP-Parteichef Mitterlehner in Sachen gemeinsame Schule. „Wir waren immer schon dafür, dass die gemeinsame Schule, die aus guten Gründen schön längst Normalschule in Europa ist, auch in Österreich umgesetzt wird“, sagte Schmid am Sonntag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Die von der ÖVP nun in den Raum gestellte Bewegung bei der 15-Prozent-Begrenzung pro Bundesland sei „ein logisches Weiterführen des gemeinsam beschlossenen Bildungsreform-Pakets in Richtung modernere und chancengerechtere Schule. Ein solcher Schritt wäre nur zu begrüßen“.****

„Jetzt heißt es, Nägel mit Köpfen zu machen“, sagte Schmid und forderte die ÖVP auf, den Vorschlag von Bundeskanzler Werner Faymann anzunehmen, einen gemeinsamen Antrag zu erstellen, wonach die Bundesländer künftig selbst darüber entscheiden können, wie groß die Modellregionen sind. „Denn die frühe Trennung führt viele Kinder in Bildungssackgassen, die für ihr ganzes weiteres Leben entscheidend sein können und soziale Barrieren vertiefen anstatt diese abzubauen. Das kann nicht in unser aller Sinn sein. Ich bin daher froh, wenn die ideologischen Scheuklappen der Vernunft weichen“, betonte Schmid. (Schluss) up

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