Schmid: Wie jetzt, Herr Professor?

Kandidat Van der Bellen, bitte sprechen Sie Klartext!

Wien (OTS/SK) - Bundespräsidentschaftskandidat Van der Bellen sagt, wen er nicht angeloben würde, will sich dann nicht mehr dazu äußern und tut es kurz darauf dann doch. „Etwas sprunghaft und unentschlossen wirkt Van der Bellen dieser Tage“, kritisiert SPÖ-Bundesgeschäftsführer Gerhard Schmid am Donnerstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Hatte Van der Bellen am Sonntag noch betont, den Auftrag zu einer etwaigen Regierungsbildung von europapolitischen Positionen abhängig zu machen; entzog er sich heute, nur vier Tage später, im Ö1-„Mittagsjournal“ einer Aussage zum Thema, um nur eine Stunde darauf via Presseaussendung wissen zu lassen, dass er die stimmenstärkste Partei nicht automatisch mit der Regierungsbildung beauftragen würde. ****

„Van der Bellen würde den Willen der Wählerinnen und Wähler damit missachten“, so Schmid, der Van der Bellen auffordert, sich zu deklarieren: „Mit dem Durchlavieren muss Schluss sein. Irgendwann sollte sich Van der Bellen einmal auf eine Position festlegen – nicht nur zu Fragen seiner Funktion bei einer Regierungsbildung, sondern auch in Sachen Asylpolitik, TTIP und vielem mehr. Wie sonst sollen sich die Wählerinnen und Wähler ein wahres Bild machen können?“ (Schluss) bj/mb

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