Schmid zu Pensionen: Viele Menschen profitieren ganz konkret von neuen Maßnahmen

Bis zu 1.650 Euro mehr im Jahr bei Niedrigpension – Reformen von Rudolf Hundstorfer greifen, Pensionssystem bei Alois Stöger in besten Händen

Wien (OTS/SK) - SPÖ-Bundesgeschäftsführer Gerhard Schmid macht deutlich, dass viele Menschen ganz konkret von den beschlossenen Neuerungen im Pensionssystem profitieren werden. „Diese Verbesserungen sind möglich geworden, weil Rudolf Hundstorfer als Sozialminister dafür gesorgt hat, dass das Pensionssystem auf soliden Beinen steht. Bei seinem Nachfolger Alois Stöger ist das Thema Pensionen weiterhin in den besten Händen“, betont Schmid. Die beschlossen Neuerungen kommen besonders Frauen zugute, die – entsprechend dem Gender-Gap bei den Gehältern - im Durchschnitt deutlich weniger Pension beziehen als Männer: „Wir haben die Ausgleichzulage für Alleinstehende nach 30 Beitragsjahren auf 1.000 Euro angehoben. Das kommt besonders Frauen zugute, die lange in Teilzeit gearbeitet haben. Es bedeutet für eine alleinstehende Frau mit niedriger Pension ein jährliches Plus von bis zu 1.650 Euro“, erläutert Schmid. „Bis zu 22.000 Menschen werden von dieser Maßnahme profitieren. Rund 64 Prozent davon sind Frauen.“ ****

„Die vorzeitige Anhebung des gesetzlichen Frauenpensionsantrittsalters, wie es die ÖVP gefordert hat, haben wir erfolgreich abgewendet“, betont Schmid. „Uns geht es darum, das faktische Antrittsalter von Frauen anzuheben. Und dazu haben wir nun Anreize geschaffen“, sagt Schmid. Entscheidet sich eine Frau, über das gesetzliche Antrittsalter hinaus weiterzuarbeiten und geht beispielsweise anstatt mit 60 erst ein Jahr später in Pension, so werden für dieses Jahr die Pensionsbeiträge, die sie zu zahlen hat, halbiert. „Bei einem Bruttoeinkommen von 2.000 Euro im Monat sind das rund 1.000 Euro netto mehr im Jahr“, macht Schmid deutlich. „Zudem erhöht sich ihre Pension um 1.400 Euro jährlich.“ Da sich auch für den Dienstgeber im letzten Jahr der Pensionsversicherungsbeitrag halbiert, besteht auch auf Arbeitgeberseite ein Anreiz, die Mitarbeiterin länger im Betrieb zu halten. „Statt Betroffene zu zwingen, länger zu arbeiten bzw. in die Arbeitslosigkeit zu drängen, schaffen wir auf beiden Seiten Anreize, um Ältere länger im Erwerbsleben zu halten.“ 180.000 Frauen könnten von dieser Möglichkeit in den nächsten Jahren profitieren.

„Unser staatliches Pensionssystem ist eines, um das uns die ganze Welt beneidet. Es gewährt ein gesichertes Einkommen im Alter, verringert das Risiko von Altersarmut maßgeblich und wird auch den Jungen zugutekommen. Denn es steht auf sicheren Beinen. Dafür haben insbesondere die Reformen der letzten Jahre unter Rudolf Hundstorfer gesorgt“, stellt Schmid klar. „Und wir werden auch weiterhin Sorge tragen, dass das österreichische Pensionssystem auf einem guten Weg bleibt. Für Einschnitte zu Lasten der hart arbeitenden Menschen und der Pensionistinnen und Pensionisten in diesem Land steht die SPÖ nicht zur Verfügung“, betont der Bundesgeschäftsführer. (Schluss) sc/up

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien
01/53427-275
http://www.spoe.at/impressum

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSK0002