FPÖ-Mölzer: Bürger von St. Niklas/Villach sind gegen Asylwerberheim!

"Sorgen und Ängste der Bevölkerung müssen ernst genommen werden. Asylheim in St. Niklas darf ohne Zustimmung der betroffenen Bürger nicht eingerichtet werden"

Wien (OTS) - "Gut besucht, sachlich und konstruktiv verlief die gestrige Informationsveranstaltung der FPÖ Villach im Zusammenhang mit dem geplanten Asylwerberheim in St. Niklas/Villach", erklärte heute FPÖ-NAbg. Wendelin Mölzer, der selbst an der Veranstaltung teilgenommen hatte. "Es hat sich klar gezeigt: Die Menschen in St. Niklas sind verständlicherweise verunsichert. Sie haben begründete Ängste im Zusammenhang mit dem geplanten Asylwerberheim in ihrer Ortschaft und sprachen sich im Rahmen der Veranstaltung auch klar dagegen aus", so der Villacher Nationalratsabgeordnete weiter.

"Bereits 2004 wurde festgestellt, dass die Villacher Ortschaft St. Niklas für die Unterbringung von Asylwerbern ungeeignet sei. Diese Feststellung wurde vom damaligen SPÖ-Bürgermeister Helmut Manzenreiter bei einer Informationsveranstaltung vor Ort getroffen. Die zuständige Villacher Sozialstadträtin soll in der vergangenen Woche in einem 'Integrationsgespräch' kundgetan haben, dass in der geplanten Asylunterkunft in St. Niklas 50 Asylwerber (48 Erwachsene und 2 Kinder) untergebracht werden können", erklärte Mölzer.

Basierend auf dieser Sachlage stellt sich Mölzer auf die Seite der Bürger in St. Niklas und wird sie gemeinsam mit seinen Kollegen, Stadtrat Erwin Baumann (Stadtparteiobmann), GR Mag. Elisabeth Dieringer-Granza (Klubobfrau FPÖ Gemeinderatsklub Villach) und LAbg. Roland Zellot, im demokratischen Widerstand gegen das geplante Asylheim in St. Niklas unterstützen. Gleichzeitig forderte Mölzer, dass die Politik des „Drüberfahrens“ von der Innenministerin und ihren Kollegen umgehend beendet wird.

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