Bayr fordert: Tierquälerei nicht mit EZA-Geldern fördern

Österreich muss sich für Tierwohl bei Kapitalvergaben einsetzen

Wien (OTS/SK) - „Die europäischen Tierhaltestandards müssen auch in Projekten außerhalb der EU eingehalten werden, wenn diese mit europäischen Finanz-Mitteln operieren", fordert Petra Bayr, SPÖ-Sprecherin für globale Entwicklung, und unterstreicht damit die Ergebnisse des heute veröffentlichten Berichtes der internationalen Tierschutzorganisation Humane Society International (HSI) „International Finance Institutions, Export Credit Agencies and Farm Animal Welfare“. ****

"Legebatterien und Kastenstände in Drittländern dürfen nicht durch österreichische Mittel oder Mittel von anderen EU-Ländern, die als Entwicklungszusammenarbeit gelistet sind, unterstützt werden", fordert Bayr. So erzeugte landwirtschaftliche Produkte setzten die europäischen Bäuerinnen und Bauern unter Druck und untergraben auch Tierhaltestandards, die in der EU geltendes Recht sind.

Bayr unterstützt die Forderung der Tierschutzorganisation HSI, dass Kapitalvergaben an Drittstaaten an Tierschutzstandards gebunden werden müssen, die den EU-Kriterien dazu entsprechen. Derzeit werden die Kriterien für die Kapitalvergaben der Weltbank (Safeguard Policies) und die Richtlinien der OECD für die Vergabe von Exportgarantien überarbeitet. „Österreich muss sich bei der Überarbeitung der Richtlinien für die Kapitalvergaben der internationalen Finanzinstitutionen für das Einhalten europäischer Standards im Tierschutz einsetzen“, fordert Bayr, alles andere wäre ein Affront gegen die österreichische Landwirtschaft und das Missachten des Tierwohles. (Schluss) up/mp

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