Ohne „zweite Säule“ keine nachhaltige Pensionsreform

Aber auch die „zweite Säule“ gehört dringend saniert!

Wien (OTS) - Pekabe unterstützt die Forderung der Pensionskassen (OTS 0179 v.1.3.), sie in die Pensionskommission einzubeziehen, denn ein nachhaltig funktionierendes Pensionssystem kann nur dann garantiert werden, wenn auch die sogenannte 2. Säule vernünftig integriert aber auch ihren Zielen gerecht wird.
Daher fordern wir – und damit gehen wir nicht d`accord mit den Pensionskassen! – vorerst von der Politik, die nötigen Hausaufgaben zu machen. Denn die Pensionskassengesetznovelle 2012 hat keinen wirklichen Beitrag zur Sanierung des schlechtesten Pensionskassensystems in Europa geleistet. Dass das den zuständigen Politikern durchaus bewusst war, ersieht man daraus, dass im aktuellen Arbeitsprogramm der Bundesregierung eine Evaluierung des Pensionskassengesetzes vorgesehen ist. Pekabe fordert, dass dieses Vorhaben – im Gegensatz zum aktuellen „Pensionsgipferl“ – wirklich nachhaltig umgesetzt wird und bringt selbst ein Evaluierungsprogramm in die Diskussion ein, das im Bereich der Sozialpartner bisher durchaus auf positive Reaktion gestoßen ist. Das Pekabe-Programm kann unter pressesprecher@pekabe.at oder telefonisch unter 0699-111 58 699 angefordert werden.
PEKABE (www.pekabe.at) wurde 2005 gegründet, um die Interessen der derzeit rund 900.000 österreichischen Pensionskassenberechtigten in der Öffentlichkeit zu vertreten. Schließlich hat es für viele Betroffene in den letzten 10 Jahren bereits Pensionskürzungen bis zu 50 % gegeben, Verluste, die absolut unaufholbar sind. Das System ist daher noch lange nicht als saniert und somit brauchbare Ergänzung zur staatlichen Pension anzusehen.

Rückfragen & Kontakt:

Günter Braun, Pressesprecher des PEKABE - Schutzverband der Pensionskassenberechtigten
Mailto: pressesprecher@pekabe.at
Tel. 0699 - 111 58 699

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