NEOS: Sharing Economy ist Chance und nicht Gefahr für Wirtschaftsstandort Wien

Niko Alm: "Unternehmen der Sharing Economy sind ein selbstverständlicher Teil des Wirtschaftskreislaufes"

Wien (OTS) - Der jüngste Vorstoß der Wiener Finanzstadträtin Renate Brauner, private Zimmervermietungen über Plattformen wie Airbnb stärker zu reglementieren und höher zu bestraften, stößt bei NEOS Wirtschaftssprecher für KMU, EPU, Start-ups Niko Alm auf Unverständnis: „Mit Forderungen nach mehr Regulierung versucht die Wiener Stadtregierung diese neue Wirtschaftsform zurückzudrängen. Frau Brauner erkennt nicht, dass Sharing Economy mittlerweile selbstverständlicher Teil des Wirtschaftskreislaufes ist, Arbeitsplätze schafft und zum allgemeinen Wohlstand beiträgt.“

Alm hält fest, dass es momentan durchaus Schwachstellen durch eine nicht eindeutige Rechtslage gibt, die bei den Unternehmen der Sharing Economy auf der einen Seite und den Konsument_innen auf der anderen Seite Unsicherheiten schaffen: „Es geht hier nicht um den Kampf Hotel gegen Plattform. Vielmehr eröffnet die private Zimmervermietung Privatpersonen die Möglichkeit für einen kleinen Zuverdienst. Dass es hier zu keiner steuerlichen Bevorzugung kommen darf, ist klar. Eine Benachteiligung wäre aber auch unfair.“

Politischen Handlungsbedarf gibt es also vor allem in der Lösung offener Fragen hinsichtlich Steuer- und Abgabeverpflichtungen. Aber anstatt mit Verboten und Reglementierungen einen zukunftsträchtigen Wirtschaftszweig zu beschneiden, fordern NEOS ein schlüssiges Gesamtkonzept, das in Zusammenarbeit mit den betroffenen Unternehmen erarbeitet werden muss. „Sharing Economy bedeutet viel mehr als nur das Teilen von Produkten und Dienstleistungen. Es eröffnet ein neues Unternehmensfeld mit zahlreichen Marktchancen und enormem Wachstumspotenzial.“ Die österreichische Gewerbeordnung ist aber noch nicht im 21. Jahrhundert angekommen. NEOS fordern ein Entrümpeln dieser Gewerbeordnung um jungen Unternehmen einer zukunftsträchtigen Branche Chancen zu eröffnen.

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