Korun: Tote und Verletzte an Idomeni-Grenze verhindern, Schutzsuchende geordnet aufnehmen

Grüne: Grenzschließungen führen zu Tränengaseinsatz gegen Kinder und Familien

Wien (OTS) - „Wovor wir seit Wochen gewarnt haben, nämlich Gewalt-und Tränengaseinsatz gegen Schutzsuchende, Familien und Kinder, ist heute leider eingetreten“, bedauert die Grüne Menschenrechtssprecherin Alev Korun. Jene seit Tagen an der mazedonisch-griechischen Grenze zum Warten gezwungene Schutzsuchende wollten weiter und die mazedonische Polizei setzte Tränengas gegen sie ein. „Bevor es zu Verletzten und Toten kommt, müssen die Grenzen für eine geordnete Aufnahme von Schutzsuchenden endlich geöffnet werden. Alle auf nationalistische Sturheit gerichteten EU-Regierungen müssen endlich aufwachen und sehen, dass ihre derzeitige Politik bald zu Toten an den Grenzen Europas führen wird. Stopp dem Irrsinn der Opferung von Kindern und Schutzsuchenden für ein national-egoistisches Grenzregime! Schutzsuchende sind solidarisch aufzunehmen und die Kosten in der EU aufzuteilen“, betont Korun.

„Ich erwarte mir eine Antwort der Innenministerin, ob auch österreichische PolizistInnen die Weisung haben, sich an Tränengaseinsätzen zu beteiligen. Es kann nicht sein, dass österreichische PolizistInnen, die bei ihrer Ausbildung lernen, Menschenrechte einzuhalten, in Mazedonien zum Gewalteinsatz für Schutzsuchende eingesetzt werden. Auch hier braucht es dringend eine Rückkehr zur Vernunft und zum Menschenrecht“, stellt Korun fest.

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