Oberhauser zum Tag der seltenen Erkrankungen: Bessere Versorgung durch Expertisezentren ermöglichen

Umsetzung des Nationalen Aktionsplans Seltene Erkrankungen (NAP.se) kommt gut voran

Wien (OTS) - Der seltene 29. Februar steht für den Tag der seltenen Erkrankungen. In Österreich sind etwa eine halbe Million Menschen von seltenen Erkrankungen betroffen, wobei der Sammelbegriff seltene Erkrankungen geschätzte 6.000 bis 8.000 Krankheitsbilder zusammenfasst. „Trotz der geringen Prävalenz der einzelnen Erkrankungen haben seltene Erkrankungen in Österreich eine gesundheitspolitische Relevanz. Daher haben wir vor einem Jahr den Nationalen Aktionsplan Seltene Erkrankungen (NAP.se) präsentiert und sofort mit der Umsetzung begonnen“, erklärt Gesundheitsministerin Sabine Oberhauser. ****

„Ein Schwerpunkt der Umsetzung liegt in der besseren Abstimmung der medizinisch-klinischen Versorgung. Spezialisierte Expertisezentren sollen zukünftig dafür sorgen, dass an seltenen Krankheiten leidende Menschen optimal versorgt werden“, so Oberhauser weiter. Derzeit wird vom Bundesministerium für Gesundheit gemeinsam mit den Partnern der Zielsteuerung ein Prozess für die Designation spezialisierter Zentren entwickelt.

Eine intensivierte Zusammenarbeit soll dazu beitragen, die vorhandene hochspezialisierte Expertise zu konzentrieren und Ressourcen gemeinsam so effizient wie möglich zu nutzen. Dies soll zu einer Verbesserung der Diagnostik, der Therapie und der medizinisch-klinischen Versorgung von seltenen Erkrankungen führen. Alle Umsetzungsschritte werden im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit von der nationalen Koordinationsstelle für seltene Erkrankungen (NKSE) und dem Beirat für seltene Erkrankungen begleitet.

Seltene Erkrankungen werden über die Häufigkeit ihres Auftretens in der Gesamtbevölkerung definiert. Eine Erkrankung gilt dann als selten, wenn sie bei nicht mehr als fünf Personen pro 10.000 Einwohnerinnen und Einwohner auftritt. Oftmals erkranken deutlich weniger Menschen an einer seltenen Erkrankung.

Der NAP.se sowie weitere Informationen zu seltenen Erkrankungen sind auf der Website des BMG unter www.bmg.gv.at zu finden. (Schluss)

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