Blümel: Heinisch-Hosek leidet unter derselben Realitätsverweigerung wie ihre Genossen in Wien

Ministerin an Aufklärung bei den islamischen Kindergärten nicht interessiert - Wir brauchen Leistungsorientierung nach oben, statt Nivellierung nach unten

Wien (OTS) - "Bundesministerin Heinisch-Hosek leidet offensichtlich unter derselben Realitätsverweigerung wie ihre Genossen in Wien. Ihre ​Aussagen, dass sie im Zuge des Skandals rund um die islamischen Kindergärten keinerlei Versagen und Versäumnisse bei ihren Genossen in Wien sehe, ist nicht nur vollkommen unverständlich, sondern angesichts des vorliegenden Berichts vollkommen daneben. Sie sollte sich diesen Bericht einmal in Ruhe durchlesen. Offensichtlich leben die Regierungsmitglieder der SPÖ sowohl auf Landes-, als auch auf Bundesebene in einem völlig eigenen Universum, das mit dem wahrem Leben nichts zu tun hat. Es muss jedem Menschen völlig klar sein, dass die angeblichen jährlich 3.000 Kontrollen bei 2.400 Kinderbetreuungseinrichtungen nicht einmal der berühmte Tropfen auf dem heißen Stein sind. Es muss endlich Schluss sein mit dem Beschönigen und Beschwichtigen“, so ÖVP Wien-Landesparteiobmann Stadtrat Gernot Blümel angesichts der heutigen Pressestunde und weiter: „Es ist der Ministerin anscheinend entgangen, dass die Verantwortung für diese gefährlichen Entwicklungen ganz eindeutig die Wiener SPÖ und vor allem der frühere Stadtrat Christian Oxonitsch trägt. Dieser hat den Schlamassel verursacht und muss auch die Konsequenzen ziehen und zurücktreten.“

"Auch die anderen Aussagen der Bildungsministerin in der Pressestunde lassen nur den Schluss zu, dass Heinisch-Hosek im Bildungsbereich völlig abgemeldet ist und offensichtlich ihren politischen Fokus lediglich auf leistungsschädliche Reformen und sozialistische Gleichmacherei legt. Ein erneutes Rütteln seitens der SPÖ an der 15-Prozent Grenze für die Modellregionen kann nur als Anschlag auf die Wahlfreiheit in Wien gewertet werden. Und auch das weitere Festhalten an der völlig sinnlosen Forderung in den ersten drei Jahrgängen der Volksschule die Notengebung und das Durchfallen komplett abzuschaffen zeigt den völlig falschen Weg der Ministerin. In typisch sozialistischer Gangart soll alles über einen Kamm geschert werden. Das ist das absolute Gegenteil von gut und sinnvoll und alles andere als ein Zukunftskonzept. Wir brauchen Leistungsorientierung und Wahlfreiheit in der Bildung statt einer Nivellierung nach unten. Der Weg von Heinisch-Hosek ist ein Weg in Richtung Mittelmaß – für die Kinder und somit für unser Land. Wir wollen kein Mittelmaß, sondern ins Spitzenfeld", so Blümel abschließend.

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