FPÖ-Walter Rosenkranz: Heinisch-Hosek-Interview in der „Pressestunde“ ein „bunter Strauß an Floskeln und Überschriften“

„Wir schaffen das“ ist von Wirklichkeit bereits eingeholt

Wien (OTS) - Als einen „bunten Strauß an Floskeln und Überschriften“ bezeichnet FPÖ-Bildungssprecher NAbg. Dr. Walter Rosenkranz das Interview mit Bildungsministerin Heinisch-Hosek in der heutigen ORF-Pressestunde. „Die Bildungsreform droht nicht zu scheitern, sondern etwas, das den Namen ‚Reform‘ verdient, hat es nie gegeben. Manche Punkte hätten ja schon längst umgesetzt werden können und andere sind in dem Papier so unklar formuliert gewesen, dass einfach jede Regierungspartei herausgelesen hat, was sie wollte“, äußert Rosenkranz hierzu seine Sicht der Dinge.

Zynisch sei es, wenn die Ministerin meine, dass Lehrer seitens der Schulbehörden nichts zu befürchten hätten, wenn sie über eine Überforderung im Zusammenhang mit Flüchtlingskindern in den Schulen klagten. Wie die SPÖ mit Kritikern umgehe, könne man ja auch in anderen Bereichen, etwa dem Spitalswesen oder Journalismus, sehen. Ehrlich empfinde Rosenkranz hingegen das Eingeständnis der Ministerin, dass die SPÖ seit den 60er Jahren versuche, das Bildungssystem zu verändern: „Seit damals hat man in der SPÖ ja auch die eigenen Bildungskonzepte weder hinterfragt, noch verändert, sonst wüsste man, dass Gesamtschulen wie die Neue Mittelschule nicht der Weisheit letzter Schluss sind. Bildungspolitik der SPÖ bedeutet einen Griff in die Mottenkiste.“

Hinsichtlich der 15 %-Modellregionen erteilt der FPÖ-Bildungssprecher jeglichen Gesamtschulvisionen eine klare Abfuhr: „Die wird es mit der FPÖ nicht geben, weder zu 15 %, noch weniger oder gar mehr.“ Rosenkranz‘ Fazit: „Sämtliche Vorschläge, die aus dem Elfenbeinturm am Minoritenplatz kommen, scheitern an der Praxis.“

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