Wirtschaftsbund-Generalversammlung III - Leitl: Betriebe entlasten, Verantwortung übernehmen, Zukunft gestalten

WB-Obmann fordert Belastungsstopp für die Betriebe, Investitions- und Wachstumsanreize und Mut für die Zukunft

Wien (OTS) - „Wir müssen mit den Änderungen mitgehen und Änderungen zulassen wenn wir erfolgreich sein wollen. Mit Strategien des 19. Jahrhunderts können wir als Wirtschaftsstandort im 21. Jahrhundert nicht erfolgreich sein. Die österreichische Wirtschaft braucht neue Impulse und Dynamik statt einer Bremserpolitik. Nur so können wir weiterhin erfolgreich sein“, so der wiederbestellte Wirtschaftsbund-Präsident Christoph Leitl in Richtung Koalitionspartner im Rahmen der heutigen 19. Ordentlichen Wirtschaftsbund-Generalversammlung. Es sei an der Zeit mit der Unternehmerverunglimpfung aufzuhören und endlich durch einen Bürokratieabbau den Unternehmern die Luft zum Atmen zu geben. Konkret wiederholte Leitl seine Forderung nach einen sofortigen Belastungsstopp für die Betriebe. Einer möglichen flächendeckenden Maut erteilte er eine klare Absage. „Betriebe entlasten muss im Fokus unseres Handelns stehen“, so der WB-Obmann.

Der Standort stünde vor einigen Herausforderungen. Jetzt sei es an der Zeit anzupacken und für Bewegung zu sorgen. „Wir müssen die Sanktionen zu Russland aufheben. Davon hat niemand etwas. Das schadet unserem Standort“, so Leitl, der auch Handlungsbedarf in der Flüchtlingsdebatte sah: „Der Schutz der EU-Außengrenzen ist richtig und wichtig. Zeitgleich müssen wir aber auch schauen, dass wir jene Menschen in Österreich, die bereits einen gültigen Asylbescheid haben, rasch in unsere Gesellschaft integrieren“.

Der Wirtschaftsbund-Präsident betonte in seiner Rede mehrmals, dass es jetzt einen Aufschwung Österreichs brauche. Dafür müssen aber die richtigen Maßnahmen gesetzt werden. „Wir brauchen Wachstums- und Investitionsanreize, wie einen Investitionsfreibetrag oder die Fortführung des Handwerkerbonus.“ In puncto Registrierkassenpflicht hielt Leitl fest, dass es wichtig sei, die Umsetzung für die Betriebe so praxistauglich wie möglich zu gestalten.

Abschließend unterstrich der Präsident: „Für eine erfolgreiche Zukunft wird es notwendig sein, Erfahrung und jugendliche Dynamik zusammenzuspannen und ein Programm für die Zukunft zu vermitteln, fernab von jeglichen Fortschrittsverweigerern. Unsere Bundeshymne sagt uns wie wir vorgehen müssen: ‘Mutig in die neuen Zeiten, frei und gläubig sieh uns schreiten, arbeitsfroh und hoffnungsreich‘. Lasst uns mit diesen Worten unsere Zukunft positiv gestalten und unser Land wieder an die Spitze führen.“

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