Hypo: FPÖ-Darmann: Politische Interventionen nach der Verstaatlichung haben den Schaden potenziert

Wien (OTS) - „Sieben Tage die Woche wurde ab der Verstaatlichung permanent in die Hypo hineininterveniert, das Ganze am Aktienrecht vorbei und zum Nachteil des operativen Geschäfts, sämtliche Restrukturierungsansätze wurden behindert. Damit wurde der Schaden für den Eigentümer – den Steuerzahler – potenziert und durch die Unterlassungen der früheren ÖVP-Finanzministerin Fekter – Stichwort Bad Bank – maximiert: Die Aussagen des ehemaligen Hypo-Aufsichtsratsvorsitzenden Johannes Ditz in der heutigen Befragung im Hypo-U-Ausschuss bestätigen all das, was wir aus den Akten herauslesen können“, so heute NAbg. Mag. Gernot Darmann, FPÖ-Fraktionsführer im Hypo-Untersuchungsausschuss.

„Der Vorwurf der Interventionen von politischer Seite, den SPÖ und ÖVP gegen Kärnten für die Zeit vor 2007 ständig erhoben haben, hat sich bei den Befragungen nie bestätigt. Den Vorwurf der politischen Intervention müssen sich die handelnden Personen der SPÖ-ÖVP-Regierung nunmehr für die Zeit ab und nach der Verstaatlichung bestätigterweise selbst gefallen lassen, das zeigen nicht nur die vorliegenden Akten, sondern auch Aussagen von Auskunftspersonen wie heute jene von Johannes Ditz. Denn es braucht uns niemand weismachen zu wollen, dass die von Ditz kritisierten Beamten – Stichwort CSI Hypo – selbstherrlich und eigenmächtig gehandelt hätten. Zumindest haben sie unter Duldung, wenn nicht gar mit Wissen und im Auftrag des ÖVP-Finanzministeriums zum nachgewiesenen Nachteil der Bank gehandelt“, so Darmann.

„Der Auftrag war ganz klar die politisch motivierte Vergangenheitsbewältigung, diesem Ziel wurde das Interesse der österreichischen Steuerzahler an einer positiven wirtschaftlichen Weiterentwicklung der durch Pröll verstaatlichten Hypo hintangestellt“, erklärte Darmann.

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