SP-Berger-Krotsch: Stadt Wien hat von Anfang an Verantwortung übernommen

Wien (OTS/SPW-K) - "Parteiobmann Blümel braucht nicht so selbstgerecht tun. Wenn es seinem Parteikollegen tatsächlich um die Sache gegangen wäre, dann wäre er nicht mit einem Zwischenbericht an die Öffentlichkeit gegangen, der weder empirisch noch qualitativ einer wissenschaftlichen Arbeit gerecht geworden ist. Dass der zuständige Minister jetzt nicht einmal mehr den Endbericht persönlich kommentiert, lässt die Qualität des Endberichts nur erahnen", reagiert SP-Gemeinderätin Nicole Berger-Krotsch.

"Die zuständigen Stadträtinnen haben sofort auf die Vorwürfe reagiert, konkrete Fälle blieb der Minister jedoch schuldig", so die Gemeinderätin und verweist auf die bereits umgesetzten Maßnahmen, wie die Aufstockung der KontrolleurInnen der MAG ELF oder die Verbesserung der Ausbildung der BetreuerInnen in Kindergruppen sowie die Verankerung des Bildungsplans. Sie begrüßt die gemeinsame Studie, die von erfahrenen ForscherInnen begleitet wird und wissenschaftlich fundiert sein wird.

"Es ist entlarvend, dass sich Blümel ausgerechnet jetzt um die österreichischen Werte Sorgen macht. Nicht Kindergartenkinder unterschiedlicher Glaubensrichtungen, gefährden unsere Gesellschaft. Eine Politik, die Sozialleistungen bei Familien kürzen und deckeln will, Menschen gegeneinander aufhetzt und statt Lösungen zu präsentieren, lieber Zäune baut, gefährdet die Zukunft unserer Kinder", so Berger-Krotsch abschließend.

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