Flüchtlinge - Stronach/Lugar: EU darf sich von Tsipras nicht erpressen lassen!

Wien (OTS) - „Die EU darf sich von Tsipras in der Flüchtlingsfrage nicht erpressen lassen“, mahnt Team Stronach Klubobmann Robert Lugar. „Die Griechen haben sich von uns ihren durch Eigenverschulden maroden Staat um viele Milliarden Euro retten lassen und wollen schon wieder Geld ohne Gegenleistung; damit muss Schluss sein!“, so Lugar. Denn hier gehe es darum, dass ein Staat zunächst seine vertraglichen Pflichten übernimmt. „Dazu gehören auch die Dublin- und Schengenbestimmungen, wonach Griechenland seine EU-Außengrenze sichern muss und Flüchtlinge nicht weiterschicken darf!“, erinnert Lugar.
„Natürlich muss die EU Griechenland finanziell unterstützen; aber erst, wenn die Erstaufnahmezentren endlich funktionieren“, so der Team Stronach Klubobmann. Darüber hinaus sei es aber in der Verantwortung der EU, „endlich und nachdrücklich die Türkei auf ihre Pflichten als erstes sicheres Land für die Flüchtlinge hinzuweisen!“ Was für Tsipras gelten soll, müsse die EU auch bei Erdogan beachten:
„Finanzielle Unterstützung gibt es erst dann, wenn diese beiden Länder ihren Pflichten endlich nachkommen!“, verlangt Lugar.

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