Bildungsreform - Schmid: SPÖ kämpft für beste Bildung für alle unabhängig von Herkunft

SPÖ-Bundesgeschäftsführer bei WIWIPOL-Diskussion: Viel Positives im Bildungsbereich geschehen – Durchbruch für gemeinsame Schule bei Bildungsreform

Wien (OTS/SK) - SPÖ-Bundesgeschäftsführer Gerhard Schmid hat gestern, Mittwochabend, bei einer prominent besetzten Podiumsdiskussion zum Thema „Neue Impulse der Bildungsreform“ den hohen Stellenwert der Bildung betont. „Das Bildungsthema ist eines der zentralsten Themen der Politik. Die SPÖ kämpft für beste Bildung für alle unabhängig von der Herkunft“, sagte Schmid, der deutlich machte, dass es gelte, „soziale Barrieren weiter abzubauen“. Wichtig dabei sei die gemeinsame Schule, die sich international schon längst bewährt hat, sagte Schmid. Mit der im November vorgestellten Bildungsreform sei es gelungen, der gemeinsamen Schule zum Durchbruch zu verhelfen. Klar sei auch: „Die SPÖ will keine Bildungssackgassen“, so Schmid, der unterstrich, dass die Trennung der Kinder mit zehn viel zu früh sei. ****

Angesichts der Bedeutung des Themas Bildung für Gesellschaft, Wirtschaft und Beschäftigung könne die Wichtigkeit eines starken und leistungsfähigen Bildungssystems gar nicht hoch genug eingeschätzt werden, betonte Schmid. Umso erfreulicher sei es daher, dass in den letzten Jahren „viel Positives und Gutes im Bildungsbereich geschehen ist“. Schmid erinnerte hier an zentrale Reformen wie zum Beispiel den Ausbau der ganztägigen Schulformen, die Neue Mittelschule, kleinere Klassen oder das Erfolgsprojekt Lehre mit Matura.

Das große Bildungsreformpaket enthalte viele wichtige Maßnahmen, verwies Schmid beispielsweise auf den besseren Übergang vom Kindergarten in die Volksschule, die gemeinsame Schule oder die Möglichkeit zu alternativen Leistungsbeurteilungen. Schließlich hätten „Ziffernnoten einen begrenzten Prognosewert“, sagte Schmid, der selbst als Lehrer tätig war. In der Diskussion betonte Schmid außerdem, dass die SPÖ zu einem Leistungsbegriff stehe, der aber kein selektiver, sondern ein solidarischer Leistungsbegriff sei.

An der Bildungsdiskussion – veranstaltet von der Arbeitsgemeinschaft für wissenschaftliche Wirtschaftspolitik (WIWIPOL) und der Fachgruppe „AHS“ im Bund sozialdemokratischer AkademikerInnen, Intellektueller & KünstlerInnen (BSA) – nahmen unter der Moderation von Patrick Horvath weiters Heidi Schrodt (Bildungsexpertin und Autorin) sowie Josef Taus (ehem. ÖVP-Bundesparteiobmann) teil. Die Diskussion fand im Österreichischen Gesellschafts- und Wirtschaftsmuseum statt. (Schluss) mb/mo

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien
01/53427-275
http://www.spoe.at/impressum

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSK0001