Stronach/Lugar: Wahlfreiheit für Sonderschulen muss erhalten bleiben!

Unterrichtsministerin will alle in den Regelschulbetrieb pressen, weil das ihr ideologisches Vorgehen ist

Wien (OTS) - „In Österreich gibt es ein bewährtes System:
Sonderschulen für all jene Kinder, die Bedarf haben“, erklärte Team Stronach Klubobmann und Bildungssprecher Robert Lugar in seinem Debattenbeitrag. Er kritisierte: „Die Unterrichtsministerin will Sonderschulen bis 2020 abschaffen und alle in den Regelschulbetrieb pressen, weil das ihr ideologisches Vorgehen ist“. Um dies zu verhindern, brachte Lugar einen Antrag zur Wahlfreiheit für Sonderschulen ein.
Es gehe Heinisch-Hosek darum, „alle in ein System zu pressen und hoffen, dass es gut geht“. Wie aber die Realität tatsächlich aussieht, hatten betroffene Mütter in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit ihm dargelegt, so Lugar. „Das Kind leidet, die Eltern leiden“, wenn geistig behinderte Kinder im Regelschulbetrieb sind. Es sei unvernünftig, „wenn dann ein autistisches Kind in der Ecke sitzt, weil es mit Gruppen nichts anfangen kann“, mahnte Lugar. „Warum wollen Sie ein funktionierendes System zerstören und mit Gewalt Sonderschulen zusperren?“, fragte Lugar die Unterrichtsministerin. Die Wahlfreiheit solle erhalten bleiben, „ob normale Schule oder eine mit spezieller Förderung“, verlangte Lugar. In Kärnten allerdings sei die Wahlfreiheit eingeschränkt, weil Sonderschulen ausgehungert werden; „was sollen die Eltern dann aussuchen?“, kritisierte Lugar.
„Hören Sie auf, versuchen Sie nicht alles in ein Konzept zu pressen, sondern ermöglichen Sie Förderungen für jene, die sie brauchen!“, so Lugar. Es dürfe nicht das ganze Schulsystem auf die Neue Mittelschule ausgerichtet werden, „die nur Geld kostet – aber kein Ergebnis bringt“, erklärte Lugar.

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