Christian Ragger: Heta-Strategie der Arroganz bricht zusammen

Schelling düpiert Kärnten und redet jetzt doch mit Gläubigern

Klagenfurt (OTS) - „Jetzt passiert das, was ich immer gefordert habe:
Dass man mit den Hypo-Heta-Anleihegläubigern reden, ihnen jede gewünschte Information bieten muss und ihnen nicht ein Vergleichsangebot auf Tisch knallen darf, das sie ohne jede weitere Auskunft annehmen sollten“. So kommentiert der Obmann der Kärntner FPÖ LR Mag. Christian Ragger die Kehrtwendung von Finanzminister Hans-Jörg Schelling, der den Gläubigern jetzt doch Informationsgespräche anbietet. „Damit bricht der Kurs der Arroganz, vor dem ich immer gewarnt habe, zusammen. Es zeigt sich damit, dass LH Dr. Peter Kaiser und LhStv Dr. Gabriele Schaunig-Kandut, die diese Strategie bis heute forcieren, völlig daneben liegen“, so Ragger. Finanzminister Schelling ziehe die Notbremse. Es stelle sich die Frage, wer tatsächlich Herr des geplanten Ankaufs der Schuldtitel ist. Kärnten nicht, wie man jetzt sehe. „Schelling versucht wenige Tage vor Ablauf der Frist für die Annahme des 75 Prozent-Angebots zu retten, was zu retten ist. Man hätte ein negative Markt-sounding vermeiden und von Anfang einen korrekten Umgang mit den Gläubigern pflegen müssen, indem man ihnen jede verlangte Information und jedes gewünschte Gespräch angeboten hätte“, so Ragger. „Beim Reden kommen die Leut` zusammen, wer Gespräche verweigert, noch dazu wenn er als Schuldner in einer schwächeren Position ist, verhindert dies“, führt Ragger aus. „Geht der Ankauf der Schuldtitel schief, muss es Konsequenzen für jene geben, die Kärntens Position unnötigerweise verschlechtert haben“, betont er abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

Die Freiheitlichen in Kärnten - FPÖ
9020 Klagenfurt
0463/56 404

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FLK0001