uniko zu FH: „Qualitätssicherung wird im gesamten Unibereich praktiziert“

Präsidentin Hammerschmid freut sich auf Benchmarking bei den Finanzen

Wien (OTS) - Die heutigen Aussagen von Vertretern der Fachhochschul-Konferenz (FHK) bedürfen aus Sicht der Universitätenkonferenz (uniko) in wenigstens zwei Punkten der Klarstellung. Die Forderung der FHK, deren System der Qualitätssicherung auf alle Hochschulen, also auch auf Universitäten, zu übertragen, ist für uniko-Präsidentin Sonja Hammerschmid müßig:
„Das Qualitätssicherungsrahmengesetz ist seit 2011 in Kraft und sieht die Auditierung, somit Überprüfungen des gesamten universitären Systems vor – also aller Bereiche, nicht nur der Lehre. Das wird von den Universitäten schon längst gelebt und praktiziert“, betont Rektorin Hammerschmid.

Was die Forderung nach einem jährlichen Benchmarking zwischen Universitäten und Fachhochschulen betrifft, so meint die uniko-Präsidentin: „Wir würden uns darauf freuen, weil dann bei der Aufrechnung von Bundesmitteln für FH- und Universitätsabsolventinnen und -absolventen die unterschiedlichen Rahmenbedingungen sichtbar werden.“ Hammerschmid verweist dabei auf die Regelungen bezüglich Universitätszugang, Studiengebühren und Forschungsausgaben, die in den Berechnungen der FHK über die Bundesmittel genauso wenig berücksichtigt werden wie die Tatsache, dass die FH zu einem Gutteil auch von anderen Gebietskörperschafen finanziert werden. Im Übrigen sind die heute von der FHK vorgelegten Zahlen für die uniko nicht nachvollziehbar und entbehren jeglicher Plausibiltät.

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