BZÖ-Haubner: Genug gezahlt für Familien, die nicht in Österreich leben!

Geld für Erhöhung der Familienbeihilfe im Inland einsetzen

Linz (OTS) - „Im Windschatten des britischen Deals mit der Europäischen Union und vor dem Hintergrund eines immer enger werdenden Budgetrahmens kommt nun auch unsere Regierung schön langsam in die Gänge. Die Anpassung der von EU-Bürgern bezogenen österreichischen Familienleistungen an die Lebenshaltungskosten jener Länder, in denen deren Familien den Lebensmittelpunkt haben, ist längst fällig und mehr als notwendig. Jährlich über 200 Mio. Euro an Familien im Ausland zu überweisen ist auf Dauer weder leistbar, noch verantwortungsvoll gegenüber den Familien im eigenen Land. Ich bin gespannt, ob sich nun die angekündigten Aktivitäten der Familienministerin auf Überprüfungen beschränken oder endlich einmal konkrete Maßnahmen folgen werden“, sagt Oberösterreichs BZÖ-Landesobfrau Ursula Haubner.

„Unsere Familien brauchen nicht nur gute Ratschläge und Studien, sondern vor allem eine faire Unterstützung, damit Kinder zu haben wieder leist- und lebbar ist“. Seit Jahren fehle aber eine regelmäßige Wertanpassung der Geldleistungen für Familien. Mit den eingesparten finanziellen Mitteln sollte rasch dieses Versäumnis gegenüber den Familien im Inland korrigiert werden.
„Wenn den rot-schwarzen Regierungspolitikern Familien nicht nur in Sonntagsreden etwas wert sind, dann müssen Taten folgen. Geldleistungen können nicht mit dem Füllhorn in ganz Europa verteilt werden, sondern müssen zielgerichtet dort zum Einsatz kommen, wo die Zukunft unseres Landes lebt“, betont die ehemalige Familienministerin.

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