Nepp: Wiener Finanzdesaster ist hausgemacht

Stadträtin Brauner verleugnet tatsächliches Ausmaß

Wien (OTS) - Sämtliche Warnungen der Wiener FPÖ, die Bundeshauptstadt würde zu viel Schulden machen, wurden nun von Wirtschaftskammerchef Walter Ruck bestätigt. Um 600 Millionen Euro sind Wiens Schulden innerhalb des Jahres 2015 gestiegen – die Prognose für 2016 ist ebenfalls dunkeldüster, kritisiert der freiheitliche Klubobmann im Wiener Rathaus, Dominik Nepp. Im eigenen Finanzplan gibt Rot-Grün bis zum Jahr 2019 eine Verschuldung in der Höhe von 1,5 Milliarden Euro zu. Zusammen mit der Neuverschuldung im nächsten Wahljahr 2020 wird die Gesamtverschuldung unter Rot-Grün II somit 2 Milliarden Euro betragen. Ende 2019 beträgt der geplante Schuldenstand 7, Milliarden Euro. Im Jahr 2020 wird der Schuldenstand der Stadt nach Rot-Grün II somit auf etwa 7,5 Milliarden Euro steigen. „Nach 10 Jahren Schuldenexplosion unter Rot-Grün werden sich die Schulden der Stadt im Jahr 2020 somit mehr als verdoppelt haben“, bringt Nepp die Misere auf den Punkt.

Finanzstadträtin Brauner schaut dem Ganzen tatenlos zu und winkt einen erhöhten Budgetposten nach dem anderen durch. So genehmigte Rot-Grün dem PID unlängst 1,3 Millionen Euro für die Bewerbung der Bundespräsidentenwahl – als einziges Bundesland Österreichs. „In Wien wird Geld verschleudert, als hätte man den berühmten Goldesel im Keller stehen“, ärgert sich Nepp und fordert sofort sinnvolle Einsparungsmaßnahmen, allen voran im Bereich der Subventionen. Zudem muss SPÖ-Stadträtin Brauner endlich alle Hebel in Bewegung setzen, dass sämtliche Bilanzen der ausgelagerten Betriebe offengelegt werden, um hier einerseits Kenntnis über den tatsächlichen Schuldenstand zu erlangen und andererseits Kontrollen zu ermöglichen. "Denn welche Schulden hier noch schlummern, lässt sich nur grob geschätzt hochrechnen. Was hier passiert grenzt an Vertuschung. Schließlich haben die Wienerinnen und Wiener ein Recht darauf zu erfahren, was mit ihrem Geld passiert", schließt Nepp. (Schluss)

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