Schmid zu Familienbeihilfe: FPÖ-Generalsekretär nicht am neuesten Stand – oder einfach nur nervös?

Präsidentschaftskandidat Hundstorfer hat als Sozialminister längst Vorschläge zur Familienbeihilfe erarbeitet

Wien (OTS/SK) - SPÖ-Bundesgeschäftsführer Gerhard Schmid zeigt sich verwundert über die heutigen Angriffe von FPÖ-Generalsekretär Kickl auf Präsidentschaftskandidat Rudolf Hundstorfer: „Der FPÖ-Generalsekretär ist nicht auf dem neuesten Stand, was die Debatte um die Familienbeihilfe für EU-Ausländer angeht. Entweder ist es tatsächlich reine Unkenntnis oder Kickl ist angesichts des eher bescheidenen inhaltlichen Profils von FPÖ-Kandidat Hofer so nervös, dass er sich nicht anders zu helfen weiß, als andere Kandidaten zur Aufgabe zu bewegen. So oder so ist es ein ziemliches Armutszeugnis“, stellte Schmid am Sonntag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst fest. ***

Tatsache sei, dass Hundstorfer bereits im Sommer letzten Jahres Vorschläge bezüglich Familienbeihilfe für EU-Ausländer, wie sie jetzt auf EU-Ebene diskutiert werden, erarbeitet hat, sagt Schmid. So wurde eine regierungsinterne Arbeitsgruppe eingesetzt, um Zahlen, Daten und Fakten zu erarbeiten und zu analysieren, was eine Umstellung des Systems der Familienhilfe in Österreich bedeuten könnte. Die Ergebnisse werden im März erwartet. „Rudolf Hundstorfer hat als Arbeits- und Sozialminister hervorragende Arbeit geleistet und bei der Vielzahl der von ihm auf den Weg gebrachten Reformen und Maßnahmen immer die Interessen der ÖsterreicherInnen im Fokus gehabt. Das kann man von den Verantwortlichen damals unter Schwarz-Blau nicht behaupten. Rudolf Hundstorfer wird auch als Bundespräsident einen hervorragenden Job im Sinne der Österreicherinnen und Österreicher machen“, ist Schmid überzeugt. (Schluss) sc

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