Grossmann: Bildungsreform ist auf gutem Weg

Angebot an ganztägigen Schulen steigt – Gemeinsame Schule stärken

Wien (OTS/SK) - SPÖ-Bildungssprecherin Elisabeth Grossmann unterstützt die im Ö1-Mittagsjournal getätigten Aussagen von Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek. "Im Bildungsbereich hat sich schon viel getan", betont Grossmann und verweist etwa auf das steigende Angebot ganztägiger Schulformen, für dessen Ausbau die Bundesregierung 800 Millionen Euro investiert. "Das Angebot an ganztägigen Schulen steigt und damit die Möglichkeit, Beruf und Familie zu vereinbaren und Kinder besser zu fördern", sagt die SPÖ-Bildungssprecherin. Grossmann begrüßt auch die zahlreichen Initiativen einzelner Schulen, die auf diesem Gebiet Vorreiter sind. Wichtig sei im Rahmen der Bildungsreform auch die Reform der Schulverwaltung, „damit das Geld auch bei den Kindern in den Klassen ankommt“. ****

Die kürzlich veröffentlichte Detailauswertung der PISA-Studie bestätige den Kurs in Sachen Bildungsreform, so Grossmann. Die Auswertung zeige, dass eine Durchmischung sowohl für leistungsschwächere als auch für leistungsstarke SchülerInnen positive Effekte hat. Die SPÖ setzt sich seit langem für eine gemeinsame Schule der 10 – 14 Jährigen ein, diese wird nun im Zuge der Bildungsreform in Modellregionen endlich erprobt. "Bei der Bildungsreform ist ein Durchbruch für die gemeinsame Schule erzielt worden", so Grossmann.

Zum Thema Leistungsbeurteilung in der Volksschule betont die SPÖ-Bildungssprecherin, dass BildungsexpertInnen sich einig seien, dass Noten in diesem Alter unnötig seien. "Eine differenzierte Leistungsbeschreibung ist hier viel besser, da Kinder so genaueres Feedback bekommen und individuell gefördert werden können", ist Grossmann überzeugt. (Schluss) ve

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