NEOS ad Heinisch-Hosek: Stillstand ist auch nach drei Monaten weiter einzementiert

Matthias Strolz: "Wir bieten einen neuen Weg abseits von ideologischen Grabenkämpfen"

Wien (OTS) - Trotz des Zweckoptimismus von Bildungsministerin Heinisch-Hosek ist eine umfassende Erneuerung unseres Schulsystems derzeit nicht in Sicht. „Die ideologischen Gräben zwischen den Parteien sind einfach zu tief. Nicht nur, dass es schon dem präsentierten Reformpapier an einer gemeinsamen Vision gefehlt hat, lässt nun auch die Umsetzung einen gemeinsamen Willen vermissen. Anstatt für klare Verhältnisse und Zuständigkeiten zu sorgen, haben sich die Landeshauptleute auch zukünftig den Zugriff auf das Schulsystem gesichert. Von NEOS gibt es dazu jedenfalls keine Zustimmung – das ist ein fauler Kompromiss der übelsten Sorte. Macht-und Parteipolitik haben im Bildungsbereich nichts verloren“, kommentiert NEOS-Klubobmann und Bildungssprecher Matthias Strolz die Aussagen von Bildungsministerin Heinisch-Hosek im heutigen Ö1-"Im Journal zu Gast".

Auch hinsichtlich der geplanten Modellregion ist eine Verunsicherung der Betroffenen vorprogrammiert. „Es ist völlig irrelevant ob die Obergrenze der Modellregion bei 17% oder 19% zum Liegen kommt. Die Verhandlungen rund um die Modellregion 'Gemeinsame Schule' müssten komplett neu aufgerollt werden – das wird angesichts der ideologischen Befangenheit der Akteure ein sehr harter Weg“, befürchtet Strolz. Österreich brauche mutige Schritte und innovative Lösungen für die Erneuerung des Bildungssystems. Diese werden aber aktuell und fortwährend von den vorherrschenden Streitigkeiten konterkariert und verunmöglicht. „Um uns aus dieser Misere zu befreien, müssen wir neue Wege beschreiten. NEOS steht für einen Weg abseits von ideologischen Grabenkämpfen. Die Antwort ist eine 'Mündige Schule', die umfassende Autonomie, Freiheit und Verantwortung für die handelnden Menschen in pädagogischer, personeller und finanzieller Hinsicht braucht“, so Strolz abschließend.

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