Stronach/Lugar zu Heinisch-Hosek: Sozialromantik hat in der Schule nichts verloren

Privatschule für alle für mehr Chancengleichheit

Wien (OTS) - „Das Sitzenbleiben hat seinen Zweck, denn durch das Wiederholen der Klasse können die Schüler die Inhalte besser mitbekommen und diese verstehen“, stellt Team Stronach Klubobmann Robert Lugar zu den Aussagen von Heinisch-Hosek in der Ö1-Reihe „Im Journal zu Gast“ fest. „Wenn die Ministerin glaubt, dass sie die Kinder in einer Schule ohne Noten und ohne Leistungsdruck gut auf das Leben vorbereitet, lebt sie offenbar in einer sozialromantischen Parallelwelt. Aber in der Ideologie der Sozialisten lässt es sich ja auch ohne Leistung gut leben. Die Frage ist nur, wer dann unsere Sozialsysteme in Zukunft finanzieren wird“, mahnt Lugar.

Angesichts der zu erwartenden hohen Zahl an Flüchtlingskindern muss es zunächst eigene Klassen geben, in denen die Kinder die deutsche Sprache lernen, erklärt Lugar. Erst danach könnten sie in gemischten Integrationsklassen dem regulären Unterricht folgen. „Mit ein paar mobilen Unterstützungs-Teams, die sich nach ein paar Wochen wieder verabschieden, wird es nicht getan sein“, kritisiert Lugar.

Statt Sozialromantik braucht es mehr Autonomie für die Schulen, „um sich das beste Lehrpersonal aussuchen zu können. Wir wollen Privatschulen für alle – für mehr Chancengleichheit. Ein individueller Bildungsscheck für jeden Schüler soll dafür sorgen, dass die Kinder gemäß ihren Bedürfnissen gefördert werden“, verlangt der Team Stronach Klubobmann.

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