Blümel: Sima kann Misswirtschaft der Wiener Linien weder weg- noch schönreden

Sima muss politische Verantwortung übernehmen – Konsequenzen bei Wr. Linien ziehen statt unabhängige Kontrollinstanzen attackieren

Wien (OTS) - „Dass die SPÖ Wien mit Kritik nicht umgehen kann, ist hinlänglich bekannt. Wenn jetzt aber die Infrastruktur-Stadträtin erklärt, der Rechnungshof hat politische Entscheidungen nicht zu bewerten - weil ein Bericht vernichtend ausgefallen ist - dann ist das an Dreistigkeit und Überheblichkeit nicht zu überbieten. Ulli Sima kann die offensichtliche Misswirtschaft bei den Wiener Linien weder weg- noch schönreden, schon gar nicht, indem sie unabhängige Kontrollinstanzen attackiert“, so ÖVP Wien Chef StR Gernot Blümel in Reaktion auf ein Interview in der Tageszeitung „Die Presse“.

Die vorliegenden Prüfergebnisse des Rechnungshofes liefern ein erschreckendes Bild, wie bei den Wiener Linien gehandelt und gewirtschaftet wird. Offensichtlich ohne Plan und ohne jedwede Kosten zu berücksichtigen. Die Wiener Linien lassen keine Effizienzsteigerung erkennen, agieren deutlich teurer als die Fremdunternehmen und missachten den Grundsatz der Sparsamkeit, indem unter anderem unwirtschaftliche E-Busse angeschafft wurden. Dass 300.000 Euro teure Studien aus Furcht einfach schubladisiert wurden, ist eine Chuzpe sondergleichen. Ein Auftrag für die sogenannte Onboardmessung bei Bussen wurde aufgrund der Überschreitung des Wertes von 100.000 Euro gesetzwidrig vergeben. Und bei der Beschaffung von Diesel- und Hybridbussen gab es auch noch zahlreiche Verstöße gegen interne und externe Ausschreibungsvorschriften.

„Anstatt sich schützend vor die Wiener Linien zu stellen, sollte Sima endlich ihre politische Verantwortung übernehmen, kompromisslos aufräumen und für die nötigen Konsequenzen bei den Wiener Linien sorgen. Das erwarten sich die Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt, denn die rot-grüne Misswirtschaft geht auf Kosten aller Wiener, die diese schlussendlich finanzieren müssen“ so Blümel abschließend.

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