FP-Jung: 700 Liesinger bei Bürgerversammlung dürfen nicht überhört werden

FPÖ weiterhin an der Seite der Bürger

Wien (OTS) - „Der neuerliche Massenandrang mit rund 700 Liesingern im überfüllten Veranstaltungssaal zeigt überdeutlich wie groß die Befürchtungen im Bezirk sind. Damit wird unser Anliegen unüberhörbar. Auch das Medienecho ist mittlerweile beachtlich und kann von den Verantwortlichen/Schuldigen in der Stadtpolitik nicht mehr überhört werden. Dass der Bürgermeister daher lieber zu Buchpräsentationen über das Leben von Wildtieren in Wien geht, als sich dem Zorn seiner Wähler auszusetzen, ist zwar verständlich, aber zeigt nicht von besonderem Mut. Sein Bezirksvorsteher hat sich übrigens auch diesmal von Polizeikräften in einer Stärke beschützen lassen, die wir gerne künftig auf den Straßen in Liesing sehen würden“, stellt der Liesinger FPÖ-Obmann, LAbg. Mag. Wolfgang Jung zur gestrigen Bürgerversammlung fest.

Bezeichnend für das Misstrauen gegenüber der Stadtpolitik, aber auch den Spitzenbeamten war der Pfeiforkan, den der Stadthauptmann erntete, als er von der sinkenden Kriminalitätsrate sprach und zum Beweis anführte, die Zuhörer könnten jeden hier anwesenden Beamten in seiner Gegenwart befragen.

Auf großes Unverständnis stieß, dass sich die Zusage des Bürgermeisters in unserer Dringlichen Anfrage, es würde eine genaue Kontrolle der Ein- und Ausgänge geben, als falsch erwies. Ebenso wurde nicht verstanden, warum keine „Nachtruhe“ verordnet werden könne. Diese gäbe es doch auch für Österreicher in jeder Kuranstalt. Kritik gab es auch zur Frage der Gebäudereinigung, die von einer Firma durchgeführt wird. „Unsere Soldaten können auch ihre Kasernen reinigen, wieso ist das dort anders“, fragte eine Zuhörerin.

„Wir geben jedenfalls nicht auf und bereiten weitere Schritte vor. Täglich bekomme ich zahlreiche aufmunternde Dankesbriefe und Mails von Betroffenen, die uns beweisen, dass wir in Wirklichkeit die überwältigende Mehrheit der Bürger hinter uns haben“, schließt Jung. (Schluss) hn

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