Neuer Volksschulstandort in den Räumlichkeiten der Waldschule Wiener Neustadt

Schwarz/Schneeberger: Idealer Standort für gelebtes Integrationsmodell

St. Pölten (OTS/NLK) - Die Stadtgemeinde Wiener Neustadt plant am Areal der Waldschule Wiener Neustadt einen neuen Volksschulstandort einzurichten. Die erste Klasse soll ab dem Schuljahr 2016/2017 in Betrieb gehen. Diese Entscheidung wurde am heutigen Mittwoch von Landesrätin Mag. Barbara Schwarz und Bürgermeister Mag. Klaus Schneeberger im Zuge einer Pressekonferenz in Wiener Neustadt bekannt gegeben.

„Kinder mit unterschiedlichsten Behinderungen finden in der Waldschule einen wunderschönen Platz, wo sie ihre Fähigkeiten entfalten können. Wir wollen die Waldschule aber auch weiterentwickeln und den Weg der Integration und Inklusion fortgehen“, so Landesrätin Schwarz. Ab dem kommenden Schuljahr werde hier eine Volksschule parallel zu einer Sonderschule in Betrieb gehen, führte die Landesrätin aus. Für Niederösterreich sei es sehr wichtig, sich für Menschen mit Behinderungen einzusetzen, betonte sie weiters. „Wir haben erstmals im Schuljahr 2015/2016 mehr Kinder mit Behinderungen in den Pflichtschulen inkludiert und integriert, als wir Kinder in den allgemeinen Sonderschulen haben“, das sei ein guter Weg, so Schwarz: „Wir wollen schon bei Kindern in den Köpfen erreichen, dass Menschen mit Behinderungen Menschen sind wie du und ich. Das lernt man sehr gut im Kindesalter“, betonte die Landesrätin.

Bürgermeister Schneeberger meinte: „Der heutige Tag ist für Wiener Neustadt etwas Besonderes. Die Stadt Wiener Neustadt wächst jährlich um 700 Personen, was für die Kindergärten und Schulen eine große Herausforderung ist.“ Die Vorteile dieses neuen Schulstandortes würden auf der Hand liegen, meinte der Bürgermeister. Das große Areal inmitten des Föhrenwaldes biete ausreichend Platz für eine Volksschule mit den Schwerpunkten Bewegung und Ökologie, die bestehende Infrastruktur von Hallenbad bis Küche sei ideal. Zudem würden Unterrichtseinheiten von Volksschule und Landessonderschule das soziale Miteinander fördern, sagte Schneeberger. „Es geht darum zu zeigen, was für ein Entwicklungspotenzial in behinderten Menschen stecken kann, und dass es gelingen kann, dieses Potenzial entsprechend zu heben, wenn man den Willen und den Mut dazu hat“, so der Bürgermeister.

Nähere Informationen: Büro LR Schwarz, Mag. (FH) Dieter Kraus, Telefon 02742/9005-12655 bzw. 0676/812-12655, e-mail dieter.kraus@noel.gv.at.

Rückfragen & Kontakt:

Niederösterreichische Landesregierung
Stabstelle Öffentlichkeitsarbeit und Pressedienst
02742/9005-12174
www.noe.gv.at/nlk

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NLK0004