FPÖ-Deimek: Keine Erdgas-Geiselhaft wegen Polen und der Ukraine

Österreichs Interessen müssen gewahrt werden

Wien (OTS) - „Die Horrorvision einer europäischen Energieunion rückt immer näher. Die von der EU-Kommission geplante Energieunion wird uns nicht Sicherheit, sondern Probleme bringen. Es handelt sich um ein Vorhaben, das sich direkt gegen unseren wichtigsten Erdgaslieferanten richtet“, warnte FPÖ-NAbg. Dipl.-Ing. Gerhard Deimek, der seine Partei im Energie- und Energielenkungsbeirat des Wirtschaftsministeriums vertritt.

Österreich habe in Russland seit Jahrzehnten einen zuverlässigen Lieferanten von Erdgas. Dieses Verhältnis solle jetzt offenbar Schritt für Schritt demontiert werden – zugunsten vermeintlicher europäischer Solidarität. „Wenn ich an die Aussagen der polnischen Premierministerin Beata Szydlo denke, dann zeigt die polnische Regierung mehr Solidarität mit der Ukraine als mit Mitteleuropa“, erneuerte Deimek die Forderung nach einer Realisierung der Erdgaspipeline ‚Nord Stream 2‘.

„Österreichs Haushalte dürfen nicht in Geiselhaft ebenso fanatischer wie kurzsichtiger antirussischer Politik genommen werden“, betonte Deimek.

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