Weidenholzer zu Syrien-Konflikt: Bombenangriffe auf Spitäler stoppen – Rosinenbomber für Hoffnung!

S&D-Vizepräsident fordert humanitäres Engagement und die Errichtung von Schutzzonen in Syrien

Wien (OTS/SK) - Josef Weidenholzer, SPÖ-Europaabgeordneter und Vizepräsident der sozialdemokratischen Fraktion (S&D) im Europäischen Parlament, verurteilt die jüngsten Bombenangriffe auf Krankenhäuser im Bürgerkriegsland Syrien als schreckliche Kriegsverbrechen. Er fordert umgehenden Zugang für Hilfsorganisationen in die belagerten Regionen. „Die Menschen vor Ort, etwa in Aleppo, brauchen dringend unsere Hilfe. Diejenigen, die in den belagerten Orten ausharren müssen, haben gar nichts mehr. Daher müssen sofort humanitäre Korridore und Schutzzonen errichtet werden, um sie mit Medizin und Nahrung zu versorgen. Es darf in diesem blutigen Krieg nicht noch mehr zivile Opfer geben. Schluss mit den Bombenangriffen – stattdessen braucht es Rosinenbomber für Syrien. Die Menschen müssen sehen, dass konkret Hilfe kommt“, betont Weidenholzer am Dienstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

Gestern wurde bekannt, dass zwei von „Ärzte ohne Grenzen“ betreute Spitäler unter Bombenangriffen zerstört wurden und dabei zahlreiche Menschen ums Leben kamen. „Millionen Vertriebene und noch immer kein Ende in Sicht – das Töten von Zivilisten muss endlich aufhören, und zwar auf allen Seiten“, fordert Weidenholzer. Er plädiert für stärkere asylpolitische Zusammenarbeit, auch im Austausch von Know-how: „Europa soll endlich damit beginnen, Hilfe vor Ort zu leisten. Die gefährliche Reise nach Europa soll nicht die einzige Alternative für die Menschen sein“, so der SPÖ-EU-Abgeordnete. Dringend notwendig sei in diesem Zusammenhang ein humanitärer Marshallplan, sagt Weidenholzer. (Schluss) bj/mp

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