Rübig: "Kein Freifahrschein für chinesischen Billigstahl in EU"

Stahlbranche demonstriert in Brüssel: ÖVP-Abgeordneter begrüßt Strafzölle für Stahl aus China

Brüssel, 15. Februar 2016 (ÖVP-PD) "Einen Freifahrschein in Europa für chinesische Stahlprodukte zu Dumpingpreisen wird es nicht geben. Die europäische Politik ist sich des Problems hochsubventionierten chinesischen Billigstahls bewusst und hat bereits erste Maßnahmen gesetzt", so der ÖVP-Europaabgeordnete Paul Rübig heute anlässlich der Großdemonstration von
Vertretern der europäischen Stahlbranche in Brüssel.****

"Die Europäische Kommission hat in der Vergangenheit schon mehrfach Strafen verhängt und erst letzte Woche die Strafzölle für Stahlprodukte aus China und Russland angehoben. Hier hat
die EU-Kommission meine volle Rückendeckung", so Rübig, der industriepolitischer Sprecher seiner Partei im Europäischen Parlament ist.

Rübig will "Anreize gegen die Abwanderung der
Stahlindustrie aus Europa" setzen. "Die Stahlindustrie ist das Rückgrat der europäischen Wirtschaft und verantwortlich für mehrere Millionen hochqualifizierter Arbeitsplätze. Wir müssen ihre Wettbewerbsfähigkeit stärken und sie in jedem Fall in
Europa halten", so Rübig. Dazu brauche es eine "präzise und sachliche Herangehensweise", betonte der Europaabgeordnete.

Im Europäischen Parlament setzt sich Rübig seit langem für eine "Reindustrialisierung Europas" ein. "Wir haben uns als
Ziel gesetzt, den Anteil der europäischen Industrie an der Wertschöpfung bis 2030 von unter 15 auf 30 Prozent zu
steigern. Dieses Ziel lassen wir uns nicht durch chinesische Dumpingpreise kaputtmachen. Fehler durch leichtfertige oder unsachliche Entscheidungen können wir uns nicht leisten",
betonte Rübig.

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