Muchitsch: Auch AK fordert Maßnahmen gegen Lohndumping, wenn ausländische Firmen in Österreich hineinarbeiten

4-Punkte-Plan bietet zusätzlichen Schutz der heimischen Arbeitskräfte

Wien (OTS/SK) - SPÖ-Sozialsprecher Josef Muchitsch begrüßt die Forderung von AK-Präsident Rudolf Kaske nach Maßnahmen gegen Firmen aus europäischen Billiglohnländern, die Arbeitskräfte nach Österreich entsenden und damit Lohndumping betreiben. „Wir haben mit einem 4-Punkte-Plan Maßnahmen vorgeschlagen, die einen zusätzlichen Schutz für heimische Arbeitskräfte bieten“, erklärte Muchitsch am Sonntag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst.****

„Lohngleichheit muss auch wirklich Lohngleichheit sein“, sagte Muchitsch. Das dürfe nicht durch Nebenvereinbarungen unterlaufen werden. Zusätzlich zu verstärkter Kontrolle – „sicher eine begrüßenswerte Maßnahme“ – soll es aber auch Verschärfungen geben. Diese betreffen etwa eine Verkürzung bei Entsendungen nach Österreich, gleiche Lohnnebenkosten bei Entsendungen, und die Einführung von Qualitätskriterien bei Zuerkennung von Gewerbeberechtigungen für ausländische Antragsteller. „Eine weitere Maßnahme wäre eine Auftraggeberhaftung bei Unterentlohnung und nicht abgelieferten Arbeitgeberbeiträgen von ausländischen Unternehmen, die Arbeitnehmer nach Österreich entsenden“, regte Muchitsch an.

„Auch sollte man sich endlich davon verabschieden, die EU-Richtlinie als oberes Ende der Fahnenstange zu betrachten. Sie ist als Mindeststandard zu sehen. Es darf auch mehr sein“, betonte Muchitsch. (Schluss) up

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