Blümel an Kaske: Wien hat bei Pensionsantrittsalter mehr als Nachholbedarf

Pensionsantrittsalter Gemeindebedienstete weit unter den Bundesbediensteten - Rot-Grün stemmt sich entgegen der Vernunft gegen Anpassung

Wien (OTS) - "Wien hätte beim Thema Pensionsantrittsalter mehr als deutlichen Nachholbedarf", erklärt der Landesparteiobmann der ÖVP Wien, Stadtrat Gernot Blümel, zu Aussagen des AK-Präsidenten Rudolf Kaske in der heutigen "Pressestunde". Kaske erläuterte dabei, dass es seit den 90ern bereits eine Vielzahl an Reformen am Pensionssystem gegeben habe, u.a. die von Schwarz-Blau durchgeführte Pensionssicherungsreform inklusive der Anpassung der Beamtenpensionen an das ASVG, und er deshalb keinen weiteren Reformbedarf sehe. Wohl kaum "unwissentlich" lässt der AK-Präsident dabei die Nicht-Umsetzung in Wien durch die Wiener Genossen unter den Tisch fallen. In Wien liege das Pensionsantrittsalter der Gemeindebediensteten immer noch bei durchschnittlich 57,3 Jahren. "Rot-Grün stemmt​ sich entgegen aller Vernunft und gegen jeden Hausverstand gegen eine Anpassung und hat auch keine Skrupel, dafür immer mehr Schulden zu machen", so Blümel.

Während der AK-Präsident die von Schwarz-Blau durchgeführte Pensionssicherungsreform als Positivbeispiel erwähnt, werde diese von der rot-grünen Stadtregierung einzig und allein deshalb nicht umgesetzt werde, WEIL sie von Schwarz-Blau beschlossen wurde. Das sei übelste „Sandkistenmentalität“, mit der endlich Schluss sein muss, so Blümel: "Die Stadt Wien leidet jetzt schon unter Rekordverschuldung. Die Stadtregierung wird diese Schulden noch viel höher als angegeben in die Höhe treiben. Gleichzeitig gibt es aber enormen Handlungsbedarf bei den Pensionen, bei der Arbeitslosigkeit und natürlich bei der Mindestsicherung. Wien ist Hauptstadt der Arbeitslosen und der Mindestsicherungsbezieher und die Wiener Stadtregierung sieht zu, ohne auch nur das Geringste dagegen zu tun! Es ist höchst an der Zeit, dass sich endlich etwas tut!"

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