Rasinger: Schwerpunkte Kinderrehabilitation und Kinderhospiz angehen ÖVP-Gesundheitssprecher zum Kinderkrebstag

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Obwohl Österreich eines der besten Gesundheitssysteme der Welt hat, besteht in einigen Bereichen dringender Handlungsbedarf. Diesen sieht ÖVP-Gesundheitssprecher Abg. Dr. Erwin Rasinger vor allem beim Ausbau der Kinderrehabilitation und der Kinderhospiz. Daran erinnerte Rasinger anlässlich des Internationalen Krebstages, den die Internationale Vereinigung der Eltern krebskranker Kinder ICCCPO am 15. Februar ausgerufen hat.

Krebserkrankungen sind bei Kindern und Jugendlichen zum Glück selten. Trotzdem werden in Österreich laut Statistik Austria jedes Jahr etwa 200 Kinder bis zum vollendeten 14. Lebensjahr und etwa 120 Jugendliche (vom 15. bis zum vollendeten 19. Lebensjahr) mit einer Krebsdiagnose konfrontiert.

Der ÖVP-Gesundheitssprecher ortet vor allem bei der Kinderrehabilitation große Versorgungslücken: Rehabilitationsbetten würden nach wie vor fehlen, die Beschlüsse zum Ausbau der Kinderrehabilitation sollten endlich rasch in die Wirklichkeit umgesetzt werden. Auch für die Kinderhospiz mangle es an Mitteln, verwies der Gesundheitssprecher auf die Empfehlung der Enquete-Kommission „Würde am Ende des Lebens“, die Hospiz- und Palliativversorgung auch im Kinder- und Jugendlichenbereich auszubauen. „Hier liegt eine besonders dringliche Herausforderung auch für das Gesundheitssystem.“ Ergänzend würdigte Rasinger die verschiedenen lokalen oder regionalen Initiativen für eine mobile Kinder-Hospizbetreuung als Vorbild für eine künftige flächendeckende Versorgung.

Rund 25 Kinder und 15 Jugendliche sterben laut Statistik Austria in Österreich jährlich an Krebs. Wenn Kinder sterben oder sterbenskrank sind, ist das für die ganze Familie eine spezielle Tragödie. „Es ist unverständlich, wenn eine Einrichtung wie das Kinderhospiz Sterntalerhof um Geld betteln muss, damit es diese Familien betreuen kann - das sollte in Österreich eigentlich nicht notwendig sein. Wenn wir im Gesundheitsressort und im Pflegefonds die dafür fehlende Million nicht zustande bringen, dann verlieren wir den Anspruch, eines der besten aller Systeme zu haben“, schloss Rasinger. (Schluss)

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