Premiere für neues Rederecht: Nationalratspräsidentin Bures möchte Ban Ki-moon ins Plenum laden

Bures: Internationaler Blickwinkel hilfreich für die Beurteilung globaler Herausforderungen

Wien (OTS) - Mit der letzten Geschäftsordnungs-Novelle des Nationalrats wurde im Vorjahr – neben dem Rederecht für Europaabgeordnete – auch die Möglichkeit geschaffen, herausragende Persönlichkeiten der internationalen Politik als Gäste in Sitzungen des Nationalrates einzuladen. Von dieser Möglichkeit will Nationalratspräsidentin Doris Bures nun erstmals Gebrauch machen:
Kommenden Freitag wird Bures der Präsidialkonferenz vorschlagen, UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon für den 28. April 2016 als Redner ins Plenum zu laden.

Nationalratspräsidentin Bures: "Es wäre ein würdiger Auftakt, wenn wir eine so herausragende Persönlichkeit wie den UNO-Generalsekretär für die Premiere gewinnen könnten. Gerade vor dem Hintergrund des syrischen Bürgerkriegs, des islamistischen Terrors, der instabilen Lage im gesamten arabischen Raum und der damit verbundenen großen Flüchtlingsbewegungen ist ein internationaler Blick für die Beurteilung globaler Herausforderungen und etwaiger Perspektiven sehr hilfreich."

Die Nationalratspräsidentin erhofft sich vom Besuch des UNO-Generalsekretärs auch aktuelle Einblicke in mögliche Friedensoptionen sowie Informationen aus erster Hand, was die UNO zur Linderung der humanitären Katastrophe beitragen kann.

Seine grundsätzliche Bereitschaft, vor dem österreichischen Parlament zu sprechen, habe Ban Ki-moon bereits signalisiert. Der UNO-Generalsekretär ist Österreich sehr verbunden, war er doch lange Jahre bilateraler Botschafter Südkoreas in Wien. (Schluss) red

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