Schmid: Wie hält es Khol nun mit den Pensionen und der Nächstenliebe?

Khol fehlt Glaubwürdigkeit

Wien (OTS/SK) - ÖVP-Präsidentschaftskandidat Khol ist heute, Samstag, in der Ö1-Sendung „Im Journal zu Gast“ für SPÖ-Bundesgeschäftsführer Gerhard Schmid klare Positionen schuldig geblieben. „Gefragt zu seinem, in der FPÖ-Diktion gehaltenem ‚Nächstenliebe‘-Sager eierte Khol herum. In Sachen Pensionen war der ehemalige SeniorInnenvertreter nicht dazu in der Lage, sich von der Kürzungsplänen seiner Partei zu distanzieren. Vor allem den Österreicherinnen blieb Khol eine Antwort darüber schuldig, wie er es nun mit dem Frauen-Pensionsantrittsalter hält. Es zeigt sich immer klarer, warum Khol für die ÖVP als Präsidentschaftskandidat nur die zweite, dritte oder vierte Wahl war“, betont Schmid im Gespräch mit dem SPÖ-Pressedienst. ****

„Das Amt des Bundespräsidenten verlangt nach Glaubwürdigkeit und moralischer Integrität. Genau das lässt Khol – als leidenschaftlicher ‚Sozifresser‘ und Schwarz-Blau-Architekt mit erzreaktionären Ansichten, etwa in Sachen Familienpolitik – aber vermissen. Als selbsternannter Christlich-Sozialer schafft er es nicht einmal, eine Auffassung von Nächstenliebe zu vertreten, die sich von vulgären Strache-Sagern abhebt“, so Schmid.

Österreich brauche einen Bundespräsidenten der, wie das Heinz Fischer die letzten zwölf Jahre eindrucksvoll vorgezeigt hat, Brücken baut und auf den sozialen Zusammenhalt setzt. „Rudolf Hundstorfer wäre ein logischer Nachfolger, der viel Erfahrung mit schwierigen Situationen mitbringt und auf Ausgleich und Besonnenheit setzt“, so Schmid. (Schluss) mo

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