Stöger: Gemeinsam für mehr Arbeitsplätze und Wirtschaftswachstum in ganz Europa

Mehr Beschäftigung ist die wirksamste Sicherung unseres solidarischen Pensionssystems

Wien (OTS) - „Der ganze Kontinent ist gefordert. Wir brauchen einen europaweiten Investitions-Boom für mehr Arbeitsplätze in der gesamten Europäischen Union“, bekräftigte Sozialminister Alois Stöger die Ergebnisse des gestrigen Zusammentreffens von Bundeskanzler Werner Faymann mit dem italienischen Premier Matteo Renzi in Rom. Beide Regierungschefs ergreifen nun die Initiative und rufen zu stärkeren Bemühungen zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit in Europa auf. ****

Derzeit haben in Europa 23 Millionen Menschen keine Arbeit, Tendenz steigend. Die einzelnen Nationalstaaten geraten zunehmend unter Druck und kämpfen einzeln für sich. Für Sozialminister Alois Stöger ist die Schaffung von Arbeitsplätzen die zentralste Herausforderung der Politik und muss daher endlich auch gesamteuropäische Priorität erlangen: „Die Europäische Union ist gefordert die Rahmenbedingungen zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit zu verbessern. Es geht darum Investitionen zu setzen, diese national auch zuzulassen und Initiativen nicht zu verschleppen.“ Sowohl Österreichs als auch Italiens Sozialdemokraten sind sich einig, dass Europa nicht kaputtgespart werden dürfe. Neben sinnvollen Sparmaßnahmen bedarf es umfangreicher und wirkungsvoller Finanzierungen, die zur Schaffung und Sicherung neuer Arbeitsplätze führen. Beim Besuch des Bundeskanzlers in Rom wurde auch die Einberufung eines Gipfeltreffens der sozialdemokratischen Parteichefs, nächste Woche Mittwoch, zu diesem Thema angekündigt. „Jetzt geht es darum, weitere Gleichgesinnte in Europa für dieses wichtige Anliegen zu gewinnen“, so Stöger.

Arbeitsmarkt ist der Faktor für die Finanzierung des Pensionssystems

Erfreulich ist für Stöger, dass die Beschäftigungsquote in Österreich kontinuierlich ansteige. Das Ziel der Bundesregierung im Rahmen der EU2020-Strategie ist eine Beschäftigungsquote von 77-78% für die Altersgruppe der 20-64-Jährigen bis 2020. Wenn die getätigten Reformen weiterhin eine so gute Wirkung zeigen, kann dieses Ziel erreicht werden. Österreich profitiert mit seiner Exportwirtschaft von Investitionen in den europäischen Arbeitsmarkt und in die europäische Wirtschaft. Das entlaste, so Sozialminister Alois Stöger nicht nur den Arbeitsmarkt, sondern nicht zuletzt auch das heimische Pensionssystem durch mehr Beitragszahlungen. „Die Reformmaßnahmen des heimischen Pensionssystems greifen, das Antrittsalter ist bereits jetzt über die gemeinsamen Zielsetzungen der Bundesregierung für 2018 gestiegen und die Ausgaben des Bundes für die Pensionen liegen im Zeitraum 2015 bis 2019 bereits um vier Milliarden Euro unter den ursprünglichen Erwartungen. Ein gestärkter Arbeitsmarkt führt zu zusätzlicher Erleichterung. Vor allem ältere Arbeitnehmer bekommen dadurch die Chance, länger zu arbeiten statt aufs Abstellgleis geschickt zu werden.“, so Sozialminister Stöger abschließend.

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