Präsidentschaftskandidat Hofer für Beibehaltung der Wehrpflicht - Klares Bekenntnis zur Neutralität

Militär- und Zivildienst als Beitrag der Bürger zum Staatsgefüge

Wien (OTS) - FPÖ-Präsidentschaftskandidat Norbert Hofer hat heute ein klares Bekenntnis zur Beibehaltung der Wehrpflicht und zur Neutralität Österreichs abgelegt. Er reagiert damit auf die Haltung von Dr. Griss, die sich so wie Rudolf Hundstorfer für eine Berufsarmee einsetzt.

Griss hält an diesem Plan trotz des Ergebnisses der Volksbefragung in Österreich fest. Hofer: „Der Wille des Wählers muss von einem verantwortungsvollem Politiker respektiert und umgesetzt werden. Niemand darf für sich in Anspruch nehmen, klüger sein zu wollen, als der Souverän. Militär- und Zivildienst sind ein wertvoller Beitrag der Staatsbürger zum Funktionieren unseres Staatsgefüges und tragen außerdem viel zur Persönlichkeitsbildung bei.“

Hofer ist anders als Griss auch für die Beibehaltung der Neutralität Österreichs: „Gerade in Zeiten politischer Spannungsverhältnisse muss sich Österreich im Sinne Kreiskys als neutraler Boden für Gespräche zwischen Konfliktparteien zur Verfügung stellen. Österreichs Außenpolitik muss geprägt sein vom festen Willen, als neutrales Land einen aktiven Beitrag zur Konfliktbewältigung zu leisten."

Unverständnis zeigt Hofer für eine Aussage von Rudolf Hundstorfer, der seinen Dienst beim Österreichischen Bundesheer wörtlich als „unnötige Zeit“ bezeichnet hatte.

Hofer: „Der Bundespräsident ist Oberbefehlshaber des Bundesheers und muss auch das nötige Verständnis für das Heer mit sich bringen. Ich spreche mich klar für eine Aufstockung des Verteidigungsbudgets auf ein Prozent des Bruttoinlandsprodukts aus. Das verantwortungslose Aushungern des Bundesheers und die ungeeigneten Reformpläne der letzten Jahre haben unserem Bundesheer schweren Schaden zugefügt. Ich werde das, sollte ich gewählt werden, nicht weiterhin zulassen und Garant dafür sein, dass unser Bundesheer finanziell, organisatorisch und personell in der Lage ist, in diesen unsicheren Zeiten auch den Schutz unserer Grenzen sicherzustellen.“

Rückfragen & Kontakt:

Freiheitlicher Parlamentsklub
01/ 40 110 - 7012
presse-parlamentsklub@fpoe.at
http://www.fpoe-parlamentsklub.at
http://www.fpoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FPK0001