Gesundheitsbarometer - Oberhauser: 85 Prozent sind mit Gesundheitsversorgung zufrieden

Primärversorgungseinheiten und ELGA „finden Anklang und Rückhalt bei Bevölkerung“ – 3.000 Personen für Gesundheitsbarometer 2015 befragt

Wien (OTS/SK) - Gesundheitsministerin Sabine Oberhauser hat heute, Freitag, gemeinsam mit Peter Filzmaier vom Institut für Strategieanalysen (ISA) die Ergebnisse des „Gesundheitsbarometers 2015“ präsentiert. Wichtigstes Resultat: Die ÖsterreicherInnen stellen dem Gesundheitssystem eine gute Note aus, 85 Prozent sind mit der Gesundheitsversorgung zufrieden. Dieser Wert ist – wie die einzelnen Ergebnisse des seit 2009 erhobenen Gesundheitsbarometers zeigen – „konstant hoch“ geblieben, sagte Oberhauser. Ebenso erfreulich: Aktuelle und wichtige Maßnahmen im Gesundheitsbereich stoßen auf hohe Akzeptanz. „Die geplanten Primärversorgungseinheiten und die Elektronische Gesundheitsakte ELGA finden bei der Bevölkerung Anklang und Rückhalt“, sagte Oberhauser. Konkret erwarten sich von Primärversorgungseinheiten 70 Prozent der Befragten Verbesserungen in der Versorgung, zwei Drittel sind der Ansicht, dass ELGA die Gesundheitsversorgung verbessern werde, erklärte ISA-Leiter Filzmaier. ****

Weitere zentrale Ergebnisse des Gesundheitsbarometers 2015, für das rund 3.000 Personen telefonisch befragt wurden:

  • Vier von fünf Befragten fühlen sich gut über Gesundheitsthemen informiert. Hauptinformationsquellen sind das Internet (55 Prozent) und HausärztInnen (45 Prozent), diesen vertraut die Bevölkerung auch am meisten, wenn es um Gesundheitsfragen geht.
  • Als gewünschte Eigenschaften von Primärversorgungseinheiten werden vor allem kurze Wartezeiten und gute Organisation erwartet. Auch eine möglichst umfassende Betreuung auf Krankenschein und gute Erreichbarkeit werden als sehr wichtig angesehen. 84 Prozent glauben außerdem, dass Primärversorgungseinheiten Ambulanzen entlasten werden.
  • Das Projekt ELGA verfügt über einen sehr hohen Bekanntheitsgrad, 82 Prozent der Befragten haben davon gehört – das ist eine Verdoppelung gegenüber 2011.
  • Als konkrete Verbesserungen durch ELGA werden bessere Informationen sowie eine bessere Krankengeschichte und Diagnose erwartet.

Für Gesundheitsministerin Oberhauser zeigt die große Zufriedenheit der Menschen, dass sie sich auf das Gesundheitssystem verlassen. Die hohe Akzeptanz von ELGA belegt außerdem, „dass wir gut gearbeitet haben“. Auch das Projekt Primärversorgungseinheiten werde den Daten des Gesundheitsbarometers zufolge „gut angenommen“. Sie werde das „Projekt weiter vorantreiben“, sagte Oberhauser. Angesichts des Umstands, dass sich viele Menschen im Internet über Gesundheitsthemen informieren, betonte die Gesundheitsministerin die Bedeutung objektiver und qualitätsgesicherter Informationen wie sie z.B. das Gesundheitsportal www.gesundheit.gv.at bietet.

SERVICE: Für das „Gesundheitsbarometer“ befragt das Institut für Strategieanalysen im Auftrag des Gesundheitsministeriums die ÖsterreicherInnen seit 2009 regelmäßig über das österreichische Gesundheitssystem. Für das aktuelle Barometer wurden rund 3.000 Personen telefonisch zu Themen des Gesundheitswesens befragt. Detaillierte Infos zu den Ergebnissen des Gesundheitsbarometers 2015 gibt es auf der Webseite des Gesundheitsministeriums unter:
http://tinyurl.com/h5z3xnj (Schluss) mb/mo

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