Lugner: "Wir orientieren uns am Wahlkampfstil von Donald Trump"

"Alle verstecken ihre First Ladys - ich nicht"

Wien (OTS) - Im Interview mit der Tageszeitung ÖSTERREICH (Donnerstag-Ausgabe)zieht Richard Lugner anlässlich seines Hofburg-Wahl-Antritts Parallelen zum Polit-Polterer Donald Trump bei den US-Vorwahlen: "Der Trump ist ein erfolgreicher Unternehmer, keine Frage. Nicht umsonst gibt’s den Trump Tower in der Fifth Avenue. Er betreibt einen bunten Wahlkampf, auch wenn er übertreibt und überzeichnet. Aber sein Wahlkampfstil ist schon etwas, an dem wir uns orientieren."

Zu seiner Ehefrau Cathy Lugner sagt er: "Meine Frau und ich treten gemeinsam an. Ich als Bundespräsident und sie als First Lady. Alle anderen Kandidaten verstecken ihre First Ladys vor der Öffentlichkeit - ich nicht."

Er sei als einziger Hofburg-Kandidat unabhängig, sagt Lugner: "Die anderen Kandidaten betreiben ihren Wahlkampf mit Steuergeldern – Griss behauptet zwar, sie ist unabhängig, aber sie ist Richterin. Und Richter wird man in Österreich nur, wenn man eine Heimat in einer Partei hat. Griss kommt von den Schwarzen. Ich dagegen bin autark. Ich bekomme von keiner Partei Geld. Deshalb gilt für mich das Sprichwort ,Wessen Geld ich bekomme, dessen Lied belle ich' nicht."

Im Übrigen will Lugner "die österreichische Landschaft nicht mit Wahlkampf-Plakaten verschandeln. Wie meine Frau und ich ausschauen, ist bekannt."

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